Aktuelles

Foto: Julia Günther

Bei der Mitgliederversammlung am 12.09.2022 hat der Dresdner Kreisverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN einen Antrag beschlossen, der sich kritisch mit den Folgen des Kiesabbaus in und um Dresden auseinandersetzt.

Die GRÜNEN fordern ein perspektivisches Ende des Abbaus auf dem Heller und bei Ottendorf-Okrilla und sprechen sich erneut gegen ein neues Abbaufeld bei Söbrigen aus. Die Kiestagebaue gefährden die einzigartige Dünenlandschaft der Dresdner Heide, die Moore am Pechfluss bei Medingen und die Landschaft im Dresdner Elbtal.

Klemens Schneider, Sprecher des Kreisverbandes, erklärt dazu: „Eine Novellierung des Bundesbergrechts ist dringend notwendig. Zwischenzeitlich müssen jedoch vor Jahrzehnten auf Basis des DDR-Bergrechts erteilte Genehmigungen einer rechtlichen Prüfung unterzogen und dabei naturschutzfachliche Belange stärker in den Blick genommen werden. Nur so kann geklärt werden, ob Neuaufschlüsse wie Würschnitz-West und Söbrigen überhaupt zulässig sind.“

Das Land wird im Beschluss aufgefordert, bei der Verfüllung von Tagebauen mit Bauschutt strengere Vorgaben zu machen und genauere Kontrollen durchzuführen, um den Eintrag schädlicher Stoffe in wasserführende Schichten zu verhindern. Bei Gefährdung besonders schützenswerter Naturräume, wie Mooren, sollte ein unabhängiges Gutachten zur Auswirkung auf den Gewässerhaushalt in der Umgebung des Abbaus durchgeführt werden.

Klemens Schneider weiter: „Bauabfälle machen einen Großteil unseres gesamten Müllaufkommens aus. Gleichzeitig werden Unmengen an Energie und Rohstoffen benötigt, um Gebäude neu zu errichten. Wo immer möglich, sollten daher Bestandsgebäude saniert werden, statt sie abzureißen. Vor diesem Hintergrund begrüße ich ausdrücklich, dass die ehemaligen Robotron-Gebäude an der Lingneralle doch nicht abgerissen, sondern saniert werden sollen. Beim Neubau müssen zukünftig weniger Beton und Glasfasern, sondern mehr nachwachsende Rohstoffe zum Einsatz kommen. Die Knappheit an Energie und Ressourcen ist auch eine Chance, verschwenderische Bauweisen zu hinterfragen.“

Der Kreisverband Dresden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordert den Landesverband Sachsen auf, sich auf Landes- und Bundesebene für diese Forderungen einzusetzen, sodass zeitnah eine Änderung des Bergrechts erreicht werden kann, das den Herausforderungen der heutigen Zeit Rechnung trägt.

Den Beschluss finden Sie im Wortlaut hier: gruenlink.de/2l6l

Am 23. September ist es genau drei Monate her, dass die Klimaschutz-Initative Dresden Zero mehr als 30.000 Unterschriften für ein klimaneutrales Dresden bis 2035 eingereicht hat.

„Die Stadtverwaltung unter Oberbürgermeister Dirk Hilbert hatte nun drei Monate Zeit sich mit dem Bürgerbegehren zu befassen. Es ist an der Zeit, dass der Oberbürgermeister positioniert: Will er die Forderungen übernehmen oder soll ein Bürgerentscheid für schnelleren Klimaschutz stattfinden? Der Oberbürgermeister hat im Wahlkampf mit sicherer und „bezahlbarer“ Energie geworben. Die Taten drohen offenbar im von ihm verursachten Chaos rund um die Beigeordnetenwahlen unterzugehen“, erklärt der Sprecher der Dresdner GRÜNEN Klemens Schneider.

„Wir GRÜNE unterstützen das Bürgerbegehren. Ein klimaneutrales Dresden trägt dazu bei, dass Dürren und Hitzeperioden in den nächsten Jahrzehnten nicht noch wesentlich dramatischer werden, als das, was wir bisher erleben. Ein klimaneutrales Dresden lebt zudem von erneuerbarer Energieversorgung, die unabhängig von Despoten und Kartellen und damit sicher und preisstabil ist. Jeden Tag den wir länger warten, steigen Preise und die Temperaturen des Weltklimas gleich mit“, so Schneider.

Für den 23. September haben Fridays for future Dresden zur nächsten Klimaschutz-Demo aufgerufen. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Dresden unterstützen diese Demonstration.

20.09.2022

Globaler Klimastreik am Freitag, 23. September 2022

Fridays For Future organisieren auch in Dresden wieder Demo und Kundgebung zum globalen Klimastreik. Los geht es am Freitag um 13.30 Uhr auf der Cockerwiese. Von dort geht es Richtung Norden über die Albertbrücke und zurück auf die Altstadtseite über die Carolabrücke. Gegen 16 Uhr findet die Zwischenkundgebung am Theaterplatz statt. Danach geht es über die Wilsdruffer Str. zurück zur Cockerwiese, wo gegen 17:15 Uhr die Abschlusskundgebung stattfindet.

Den Aufruf und weitere Informationen gibt es auf der Website und den Social-Media-Kanälen von FFF Dresden.

Seid dabei - kommt auch unterwegs oder zur Abschlusskundgebung noch dazu!

Am kommenden Montag finden wir im Richard-Teichgräber-Saal im Gewerkschaftshaus am Schützenplatz zur Mitgliederversammlung zusammen.

Wir wählen unsere Delegierten für die 48. Bundesdelegiertenkonferenz von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Bonn, diskutieren politische Anträge (u.a. zum Kiesabbau) und lassen uns von unseren Mandatsträger*innen Aktuelles aus ihrer Arbeit berichten.

Alle (Neu-) Mitglieder für die es ihre erste Mitgliederversammlung - oder die erste seit vielen Jahren - ist, laden wir ein, bereits um 18.30 Uhr ins Gewerkschaftshaus zu kommen, sich von unserer Sprecher*in Henriette Mehn eine kleine Einführung geben zu lassen und schon ein paar freundliche Menschen kennenzulernen bevor die Sitzung beginnt.

Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen als Delegierte und darauf, Euch zahlreich begrüßen zu dürfen!


Noch immer erleben queere Menschen Diskriminierung aufgrund ihrer geschlechtlichen Identität oder ihrer sexuellen Orientierung am Arbeitsplatz. Zwar ist in den letzten Jahren eine Öffnung hin zu mehr Vielfalt auch im Berufsleben zu spüren, doch die Probleme und Herausforderungen für LSBTIQ-Personen sind nach wie vor groß, wie die kürzlich vom Land Sachsen veröffentlichteStudie zu Lebenslagen von queeren Personen in Sachsen zeigt.

Am 29.08. lädt der BÜNDNISGRÜNE Kreisverband Dresden deshalb herzlich zum Gespräch über queere Lebensrealitäten am Arbeitsplatz ein. Gemeinsam wollen wir über die Herausforderungen für queere Arbeitnehmer*innen aber auch über Positiv-Beispiele einer offenen Unternehmenskultur sprechen. Außerdem soll es um die Fragen gehen, was notwendige Schritte zur Abbau von Diskriminierung im Job sind und welche Rahmenbedingungen Politik dafür setzen muss. Lucie Hammecke (queerpolitische Sprecherin der BÜNDNISGRÜNEN Landtagsfraktion) wird dazu mit verschiedenen Referent*innen sprechen.

Referent*innen:
- Britta Borrego, LAG Queeres Netzwerk Sachsen
- Daniel Herold, Bezirksgeschäftsführer ver.di Sachsen West-Ost-Süd
- Daniel Siegel, Handwerkskammer Görlitz

Wir freuen uns auf Ihre/Deine Teilnahme!

Eine Veranstaltung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Dresden.
Datum: Montag, 29.08.
Uhrzeit: 19 Uhr
Ort: Regionalbüro Lucie Hammecke, Rudolf-Renner-Str. 51


Fotoausstellung "Zwangsarbeit heute"

Schätzungen zufolge sind weltweit etwa 25 Millionen Menschen von Zwangsarbeit betroffen. Das Europäische Parlament hat kürzlich eine Resolution verabschiedet, in der Präsidentin von der Leyen aufgefordert wird, ein Importverbot für Produkte aus Zwangsarbeit einzuführen. Um den Menschen, die unter Zwangsarbeit leiden, ihrem Alltag, ihrem Leben, ein Gesicht zu geben, hat Anna Cavazzini die Fotoausstellung „Zwangsarbeit heute" ins Leben gerufen.

Fünf Fotografen haben dafür das Thema „Zwangsarbeit heute" in über 20 bewegenden Einblicken aus fünf Ländern dokumentiert: Luke Duggleby / Pakistan, Daniel Murphy / Thailand, Paula Bronstein / DR Kongo, Lilo Clareto / Brasilien, Suthep Kritsanavarin / Myanmar und Thailand.

Die Preview der Fotoausstellung „Zwangsarbeit heute“ präsentiert von Anna Cavazzini findet am 2.September ab 17.30 Uhr zur Büroeröffnung von Kassem Taher Saleh in der August-Bebel-Str. 33 direkt am Wasaplatz in Dresden statt. Ausgewählte Bilder geben euch dabei einen ersten Eindruck. Danach ist ab dem 7.September die gesamte Fotoausstellung in der Grünen Ecke, Bischofsplatz 6 in Dresden zu sehen und kann bis 21.10.2022 während der Öffnungszeiten (Dienstag, Mittwoch von 10 bis 15 Uhr und Donnerstag 10 bis 18 Uhr), sowie nach Vereinbarung besucht werden.

Ihr seid/ Sie sind herzlich eingeladen!

Preview: 2.9. ab 17:30 Uhr, Regionalbüro Kassem Taher Saleh, August-Bebel-Str. 33
Ausstellung: 7.-21.9., Grüne Ecke, Bischofsplatz 6


Foto: Daniel Meißner

Fast ist uns das Unvorstellbare gelungen, in einer ostdeutschen Großstadt eine GRÜNE Oberbürgermeisterin zu stellen. Am Ende hat es nicht gereicht. Ich bin dennoch stolz auf dieses gute Ergebnis bei der Oberbürgermeister*innen Wahl 2022, wir sind näher an den Sieg für eine progressive Kandidatin gekommen als bei den vergangenen beiden OB-Wahlen. Das gibt uns Kraft für die Kommunalwahl in 2024.

Wir alle haben einen großartigen Wahlkampf geführt. Ich bedanke mich für die riesige Unterstützung in diesem Wahlkampf, insbesondere bei Euch Engagierten, die bis zum Schluss unermüdlich für den Wechsel gekämpft haben, dem Stadtvorstand sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Geschäftsstelle. Mein Dank gilt auch all jenen aus der Dresdner Stadtgesellschaft, die meine Kampagne mit ihrem Namen unterstützt haben. Natürlich bedanke ich mich auch bei der SPD Dresden und der DIE LINKE Dresden und den Piraten.

Ich gratuliere Dirk Hilbert zu seiner Wiederwahl. Dresden steht nun vor großen Herausforderungen. Der Wahlkampf und das Wahlergebnis haben auch deutlich gemacht, dass viele Dresdnerinnen und Dresdner von ihrem Oberbürgermeister ein größeres Engagement beim Klimaschutz, mehr Tempo bei der Verkehrswende und stärkeren Einsatz für bezahlbares Wohnen erwarten. Daran wird sich der Oberbürgermeister in seiner zweiten Amtszeit messen lassen müssen.


Dresden. Gegenüber der Sächsischen Zeitung hat Wahlleiter Markus Blocher eingeräumt, dass es bei der Zustellung von Briefwahlunterlagen zur OB-Wahl zu Problemen und Verzögerungen gekommen ist. Insbesondere die Dresdner Neustadt ist davon betroffen.

Dazu erklärt Klemens Schneider, Sprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Dresden:

"Obwohl Dresden den Abstand zwischen den beiden Wahlgängen im Vergleich zu den Landkreisen schon um eine Woche verlängert hat, haben einige Wahlberechtige erst wenige Tage vor dem zweiten Wahlgang ihre Briefwahlunterlagen erhalten. Wer in dieser Woche im Urlaub ist und deswegen per Brief wählen wollte, hatte dazu teilweise keine Möglichkeit mehr. Darüber hinaus wurde die Möglichkeit, trotz bereits beantragter Briefwahlunterlagen direkt im Wahlbüro in der Theaterstraße wählen zu können, nicht rechtzeitig kommuniziert. Stattdessen wurden ratlose Bürgerinnen und Bürger am Bürgertelefon teilweise abgewimmelt. Da ist es kein Wunder, wenn Wählerinnen und Wähler frustriert sind und wir niedrige Wahlbeteiligungen erleben."

"Dieses Organisationsversagen der Verwaltung liegt auch in der Verantwortung von Oberbürgermeister Dirk Hilbert und des Gemeindewahlleiters. Sie beschädigen damit das Vertrauen in eine allgemeine und gleiche Wahl als zentralen Akt unserer Demokratie."

Abschließend betont Schneider: "Um noch möglichst vielen Menschen die Wahrnehmung ihres Wahlrechts zu ermöglichen, müssen die Öffnungszeiten des Wahlbüros in der Theaterstraße kurzfristig auf Freitagabend und Samstag ausgeweitet werden. Dies muss die Stadt zudem offensiv kommunizieren."


Vielen Dank für die große Unterstützung in Dresden zur Oberbürgermeister*innenwahl.

Wir haben ein sehr gutes Wahlergebnis erzielt. Das zeigt, wie viele Dresdnerinnen und Dresden wollen, dass Klimaschutz und eine echte Verkehrswende endlich Chefinnensache und konsequent von der Rathausspitze vorangetrieben werden. 

Es gilt jetzt, die nächsten vier Wochen alles zu geben, um deutlich zu machen, dass ein Wechsel an der Rathausspitze möglich ist. Mit SPD Dresden mit Albrecht Pallas und DIE LINKE.Dresden mit André Schollbach bündeln wir nun alle Kräfte für ein ökologischeres, gerechteres und demokratischeres Dresden, das die Bürger*innen mitnimmt und eine lebenswerte Zukunft für alle bietet. Ich bin motiviert, voller Energie und freue mich auf die nächsten vier Wochen bis zum zweiten Wahlgang am 10. Juli.


Wir laden alle Interessierten ganz herzlich zu unserem großen vorläufigen Wahlkampfhöhepunkt ein!

Es gibt Weltmusik-Groove-Jazz von Krambambuli und kleine politischen Reden am kommenden Samstag, den 11. Juni von 14 bis 16 Uhr am Goldenen Reiter.

Von dort aus kannst du direkt im Anschluss mit der ganzen Familie zum grünen Brückenfest auf die Augustusbrücke laufen und Dresdner Künstler*innen erleben, die mit Musik, Vorführungen, Fotografie, bildender Kunst und Angeboten für Kinder die Brücke zu einem besonderen Ort machen werden.

Wir freuen uns auf euch!


Samstag, 11. Juni, 16-18 Uhr

Die autofreie Augustusbrücke kann zu einem besonderen Ort der Stadt werden, an dem man sich trifft, etwas erlebt, diskutiert oder einfach entspannt. Wir wollen genau das für einen Nachmittag mit einem beispielhaften Programm auf der Altstadt-Seite der Brücke umsetzen. Mit Musik, Vorführungen, Fotografie, bildender Kunst und Angeboten für Kinder werden wir die Brücke zu einem besonderen Ort machen.

Eine Übersicht über die Künstler*innen und Aktionen, die Euch erwarten findet Ihr hier.

Wir freuen uns auf dieses gemeinsame Erlebnis – bitte weitersagen!

 

Mehr zur AG Kultur von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Dresden gibt es hier.


Eva Jähnigens Website ist online

Mehr über Eva, ihre Themen, ihre Biografie und ihre Ziele als Dresdens Oberbürgermeisterin gibt es jetzt auf ihrer Website.

Wenn Dresden eine lebenswerte Stadt im Herzen Europas bleiben soll, braucht es klare Antworten auf die drängenden Fragen unserer Zeit – und eine Oberbürgermeisterin, die die großen Herausforderungen unserer Zeit mit Engagement, Verlässlichkeit und Anstand anpackt. Wie sie das schaffen wird, erfahrt Ihr und erfahren Sie auf ihrer neuen Website: https://eva-jaehnigen.de

Am 12. Juni 2022 geht es um die Zukunft unserer Stadt, es geht ums Ganze!

Wir freuen uns über Unterstützung für Eva und unsere Kampagne - sowohl durch praktischen Einsatz als auch in Form finanzieller Unterstützung.


Karikatur: Kostas Koufogiorgos

Schmerzpunkt Fachkräftemangel: Können ausländische Fachkräfte die Beschwerden lindern?
Business Talk für Dresdner Unternehmerinnen und Unternehmer

Fachkräftemangel: die Diagnose ist klar. Aber wie sieht es mit der Therapie aus? Wie wäre es damit, ausländische Fachkräfte aus EU, einem Drittland oder auch aus der Fluchtmigration anzuwerben.

Nur – wie funktioniert das eigentlich? Ist das nicht alles viel zu kompliziert? Auf welche Hindernisse könnte ich stoßen? Wie kann ich die neuen Kolleginnen und Kollegen am Besten in mein Unternehmen integrieren?

Wir laden Sie ein, diese Themen mit Dresdner Unternehmerinnen und Unternehmern, die ihre Erfahrungen aus der Praxis teilen, in lockerer Runde zu diskutieren. Für Ihre Fragen mit dabei unsere OB-Kandidatin Eva Jähnigen sowie die Arbeitsmarktexpertin Gitte Richter.

Wir freuen uns, Sie am 09. Juni 2022 um 19 Uhr in der Osteria Porto Cervo in der Zeitenströmung (Königsbrücker Straße 96/Haus 29m 01099 Dresden) bei Getränken und kleinen Snacks zu begrüßen.

Wir bitten um Anmeldung bis 4. Juni unter businesstalk(at)gruene-dresden.de


Eva Jähnigen bewirbt sich als einzige Frau um das höchste Amt unserer Landeshauptstadt. Dass Frauen in der Politik noch immer unterrepräsentiert sind, zeigt sich also auch zur Dresdner OB-Wahl.

Aber was für einen Unterschied machen Frauen in Spitzenpositionen? Wie kann der Weg hin zu einem klimaneutralen, toleranten und gleichberechtigten Dresden gelingen? Geht Dresden auch feministisch? Und was heißt es, eine Frau in einer klassischen Männerdomäne zu sein? Diese und viele andere Fragen könnt ihr unserer OB-Kandidatin beim Frauenfrühstück am 6. Juni am Jorge-Gonondai-Platz stellen.

Bei Kaffee, Brötchen und kleinen Snacks bieten wir interessierten Frauen sowie Inter- und Transpersonen einen Raum, um in entspannter Atmosphäre Eva Jähnigen und unsere Bundestagsabgeordnete Merle Spellerberg kennenzulernen, über politische oder weniger politische Themen zu reden, sich zu vernetzen oder einfach nur unseren Brunch zu genießen. Kinder sind auch herzlich willkommen. Seifenblasen, Strassenmalkreide und Co. können gern ausprobiert werden.

WO: Jorge-Gomondai-Platz

WANN: Pfingstmontag, 6. Juni, 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr

Selbstgemachte (oder -gekaufte) Speisen und Getränke sind sehr willkommen!


Europa vor Ort – Dresden nachhaltig gestalten

Kleidertausch und thematischer Austausch mit Eva Jähnigen (Umweltbürgermeisterin und OB-Kandidatin) und Anna Cavazzini (Mitglied des Europäischen Parlamentes) zum Thema Nachhaltigkeit.

Nachhaltig auf allen Ebenen. Was Europa und Kommune gemeinsam erreichen können.
Albertplatz, Nähe Artesischer Brunnen
ab 18 Uhr: Kleidertausch
19 Uhr: Gespräch mit Eva und Anna


Freitag, 06. Mai 2022, 19.30 Uhr bis 20.30 Uhr

Unsere OB-Kandidatin, Eva Jähnigen, tauscht sich mit Katja Dörner, Oberbürgermeisterin von Bonn über die jeweiligen, eigenen Erfahrungen in Sachen Bürger*innenbeteiligung aus.

Folgende Leitfragen sollen den Austausch leiten:

 

  • Warum ist Beteiligung der Einwohner*innen in meiner Stadt wichtig?

  • Welche guten und ggf. kritischen Erfahrungen haben wir - aus Sicht der Verwaltung und der Stadtgesellschaft - gemacht?

  • Was sind Voraussetzungen für gute Beteiligungsformate?

  • Was kann ich einer neugewählten Oberbürgermeisterin in Dresden empfehlen?

Danach möchten wir mit euch zu folgenden Fragen ins Gespräch kommen:

Wie erlebe ich als Einwohner*in die Beteiligung durch die Stadtverwaltung bisher bzw. wo wünsche ich mir bisher nicht stattfindende Beteiligung? Was erwarte ich nach der Oberbürgermeisterinnenwahl in Dresden für Veränderungen und für Kontinuität?

Das Gespräch wird moderiert von Jens Hofsommer.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme!


Samstag, 06. Mai, 16.30-18.00 Uhr - Treffpunkt: Schillingplatz (Bücherzelle)    

Löbtau im Wandel – 25 Jahre Stadterneuerung

Lucie Hammecke (Landtagsabgeordnete aus dem Dresdner Westen) lädt herzlich zum Stadtteilspaziergang durch Löbtau ein. Gemeinsam mit Frau Ricarda Häuser (Stadterneuererin, Amt für Stadtplanung und Mobilität Dresden) wollen wir spazierend die jüngere Entwicklung des Stadtteils nachzeichnen und Projekte vorstellen, die in den vergangenen Jahren mit Hilfe der Städtebauförderung umgesetzt wurden. Dabei freuen wir uns auch über Ideen von Ihnen/Euch, zur weiteren Entwicklung des Stadtteils.

Hintergrund:
Nach 1990 waren in Dresden Löbtau viele Wohngebäude in schlechtem Zustand, ein Drittel des Wohnraums stand leer und es gab wenige öffentliche Flächen, die oftmals in schlechtem Zustand waren. Aus diesem Grund wurde der Stadtteil ab 1993 zum Sanierungsgebiet erklärt (zunächst nur Löbtau-Süd), um die städtebaulichen Missstände zu beheben. 2021 wurde dieser Prozess zunächst mit dem Abschluss des Sanierungsgebiets beendet. In der Zwischenzeit konnten der Großteil der Wohngebäude (zusammen mit den Eigentümer*innen) saniert werden und auch die öffentlichen Flächen entwickelt werden. Neben den großen Maßnahmen Volksbadgarten und Weißeritzgrünzug, wurden viele weitere Aufwertungen zur Verbesserung der Lebensqualität im Stadtteil umgesetzt.


Sonntag, 08. Mai, 15.00-17.00 Uhr - Südpark, Aussichtspunkt Trümmerbahn

Spaziergang im Südpark: Zwischen Feldlerche und Waldspielplatz

Gemeinsam mit OB-Kandidatin Eva Jähnigen wird die Grüne Regionalgrüppe Plauen am Sonntag, den 08.05. unter dem Motto "Zwischen Feldlerche und Waldspielplatz" eine Runde durch den Südpark gehen und Fragen zu den heutigen und zukünftigen Attraktionen im Parkgelände diskutieren:

  • wilde BMX-Bahn in der Tongrube
  • Felder mit der Feldlerche und zukünftigem Urban-Gardening-Bereichen
  • zentrales Hauptwegekreuz mit Vermüllungsproblem
  • zukünftige Vereinssportanlage mit Pinguin-Café
  • zukünftiger Waldspielplatz und Aussichtspunkt über der neuen Treppenanlage.

Wir starten am Aussichtspunkt Trümmerbahn am Ende der Passauer Straße um 15.00 Uhr.


Stresemannplatz Dresden von oben (Foto Harald Heim)
Stresemannplatz Dresden 2021 von oben (Foto Harald Heim)

Am Samstag, den 7.5.2022, 14-18 Uhr zeigen wir BÜNDNISGRÜNEN gemeinsam mit unserer OB-Kandidatin EVA JÄHNIGEN am Beispiel des Stresemannplatzes unsere Vorstellungen und Perspektiven für das Nutzen von Chancen und das Angehen von Problemen im Wohnumfeld in Dresden. Hauptschwerpunkte werden dabei sein:

  • Stadtgrün im Klimawandel bewahren
  • Klimaschutzmaßnahmen ergreifen
  • Sicherheit für Fußgänger*innen und Radfahrende im Straßenverkehr verbessern
  • Quartiere entwickeln

 

Bei einem Rahmenprogramm mit Live-Musik von enVivo, einem Programm für Kinder u.a. bieten wir folgende Programmpunkt:

  • 14:30 Uhr Eröffnungsrede mit Eva Jähnigen
  • 15 und 17 Uhr Spaziergang und Dialog über Folgen des Klimawandels am Stresemannplatz mit Eva Jähnigen und Wolfgang Deppe, Stadtrat und Sprecher für Umwelt, Klima und Energie
  • 15:30 Uhr Vorstellung, Info und Dialog über Bündnisgrüne Verkehrspolitik, Veränderung am Platz, die die Fuß- und Radverkehrssicherheit verbessern soll

 

Die Anwohner*innen-Gießinitiative wird gemeinsam mit Interessierten ein "Schaugießen" durchführen.

Für eine kleine Verpflegung ist gesorgt durch Eismobil, Kaffee und Kuchen, Snacks und Getränke.

Ausführliche Erläuterungen und das Programm sind in diesem Flyer zu finden.


Dresden. Durch den andauernden Krieg in der Ukraine sind weiterhin viele Ukrainerinnen und Ukrainer auf der Flucht. Mittlerweile sind bereits mehr als 6.000 Geflüchtete in Dresden angekommen – vor allem Frauen, Kinder und Jugendliche sowie ältere Menschen. Viele von ihnen sind durch die Kriegsereignisse traumatisiert und in einer schweren persönlichen Situation. Die Landeshauptstadt Dresden steht derweil vor der Aufgabe, ihre Unterbringung zu organisieren.

Eva Jähnigen, Oberbürgermeisterkandidatin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Dresden, erklärt dazu:

"Ein dauerhaftes Leben in Turnhallen ist aus meiner Sicht keine Option. Die Menschen aus der Ukraine durchleben aktuell schreckliche Zeiten und verdienen eine gute Unterbringung. Die Stadt sollte deshalb alle Möglichkeiten ausschöpfen und eine dezentrale Unterbringung mit genügend Rückzugsraum für die Geflüchteten ermöglichen."

"Trotz aller Bemühungen werden wir als Stadt aber absehbar nicht ausreichend Wohnungen anmieten können. Deshalb sollten wir uns schnellstmöglich darum kümmern, schrittweise auch leerstehende Wohnmöglichkeiten im Ballungsraum, etwa in Städten wie Meißen, Radeberg und Pirna, zu vermitteln und dafür ein Netzwerk mit unseren Umlandgemeinden aufbauen. Die Ukrainerinnen und Ukrainer können dort selbstorganisiert wohnen, miteinander in Kontakt bleiben und die Nähe zu ihrer Community in Dresden erhalten.“

"Es ist jetzt Aufgabe der Rathausspitze, sich mit dem Freistaat über bekannte Leerstände abzustimmen und mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern unserer Nachbarkommunen entsprechende Unterbringungsmöglichkeiten zu erörtern. Dieser Prozess sollte durch Absprachen mit der ukrainischen Community und den Netzwerken zur Unterstützung der Geflüchteten begleitet werden. Zusätzlich sollte zügig die Nutzung von Immobilien des Freistaates zur dezentralen Flüchtlingsunterbringung in unserer Region geprüft werden."



Pflanzentauschbörse am Tag des Baumes


Zum Tag des Baumes am 25. April laden die Grünen Büros in Dresden zum Pflanzentausch ein:

Das Gartenjahr beginnt. Ihr habt zu viel gesät oder überschüssige Ableger und anderes fehlt? Eure Monstera wuchert und ihr habt Lust die Stecklinge gegen eine andere Zimmerpflanze zu tauschen? Dann kommt in unsere Tauschgärten und bringt eure Pflänzchen mit. Bei einem Kaffee oder Tee könnt ihr zusätzlich nützliche Pflanztipps austauschen.

Getauscht werden kann:

- in der Grünen Ecke (Bischofsplatz 6) von 14-18 Uhr
- im Regionalbüro von Lucie Hammecke (Rudolf-Renner-Str. 51) von 14-18 Uhr
- im Wahlkreisbüro Thomas Löser (Bönischplatz 11) von 15-18 Uhr
- und dem Grünen Büro Blasewitz (Schandauer Str. 67) von 15-18 Uhr

 


"STIMMEN" - Buchvorstellung des Comic-Kunst-Projektes "Frauenstimmen in Bildern" von Nazanin Zandi und Elena Pagel
präsentiert von Nazanin Zandi, im Gespräch mit Torsten Schulze (Stadtrat)

„Wir haben in den vergangenen vier Jahren in zahlreichen Kunstprojekten durch Comic-Kurse wahre Geschichten von Frauen gesammelt“, sagt Nazanin.
Die teilnehmenden Frauen schrieben und zeichneten Episoden aus ihrem Leben. Episoden wie „Erzähl mir einen Kinderstreich“, „Was war Deine erste Liebe?“ oder „Ankommen in Dresden“ ermöglichen so einen Einblick in Lebensmomente von Frauen mit unterschiedlicher Herkunft, Religion, sexuelle Orientierung und Sprache.

Die Erzählungen sind in Deutsch und der Muttersprache der jeweiligen Autorin verfasst und von Dresdner Illustratorinnen und Künstlerinnen illustriert. Neben den Profi-Illustrationen haben es auch einige Zeichnungen aus den schon erwähnten Comic-Kursen ins Buch geschafft.

08. April, 19:30 Uhr in der Grünen Ecke (Bischofsplatz 6, 01067 Dresden). Wir bitten um das Tragen einer FFP2-Maske.


Ergebnisse an Baubürgermeister Stephan Kühn überreicht – Abschlussveranstaltung am Samstag 26. März

  • Konkrete Maßnahmen zu 60 Straßen im Stadtbezirk Plauen entwickelt

  • Auf Basis einer Online-Umfrage mit 630 Teilnehmenden sowie einer Bürgerwerkstatt

  • Am Samstag wird das Gesamtkonzept mit allen Interessierten online diskutiert

Gestern überreichte das ehrenamtliche Projektteam der Plauener GRÜNEN seinen 246 Seiten dicken Maßnahmenkatalog an Baubürgermeister Stephan Kühn. In diesem Projektergebnis stecken unzählige Problembeschreibungen und Ideen der Menschen, die im Dresdner Süden leben oder arbeiten. Diese hatte das Projektteam im Juli 2020 in einer Online-Umfrage mit 630 Teilnehmenden gesammelt und im November 2020 in einer Bürgerwerkstatt vertieft. Nach langer Arbeit ist daraus nun ein vollständiges „Radzielnetz Plauen“ entstanden – mit einer großen Zielnetzkarte und 60 einzelnen Maßnahmen auf Straßen und Plätzen von der Südvorstadt bis Mockritz, von Zschertnitz bis Gittersee.

Stephan Kühn will sich die Vorschläge nun genauer ansehen: Mich beeindruckt die hohe fachliche Qualität und der Umfang des Konzeptes, das mir heute vorgestellt wurde. Schön, dass die geplante Radvorrangroute über die Hohe Straße unterstützt wird! Die Vorschläge zur Nöthnitzer Straße sind ein guter Diskussionsvorschlag zur geplanten Bürgerbeteiligung. Ich bedanke mich für den wichtigen Impuls für mehr für Sicherheit und Attraktivität des Radverkehrs.“

Kommenden Samstag, den 26. März, stellt das Projektteam sein Gesamtkonzept allen interessierten Bürger*innen vor. Die Online-Veranstaltung beginnt um 14:00 Uhr. Mit dabei sind u.a. die bündnisgrüne OB-Kandidatin Eva Jähnigen, Stadträtin Ulrike Caspary sowie eine TUD-Wissenschaftlerin mit einem Gastvortrag über subjektive Verkehrssicherheit.

Birgit Jaekel, Plauener Stadtbezirksbeirätin und Mitglied des Projektteams, fasst die Hintergedanken zusammen:Seit Jahren bekommen wir viele Beschwerden und Petitionen zur Sicherheit des Radverkehrs. Erste Beschlüsse konnten wir für die Hohe Straße und Bienertstraße schon erreichen, um die Problemstellen Chemnitzer bzw. Nöthnitzer Straße zu umfahren. Wir wollen aber keine Flickschusterei, sondern ein durchgängiges Zielnetz als großen Wurf, wo alles zusammenpasst.“

Ihr Kollege Xaver Seitz ergänzt: „Mit unserem Radzielnetz wären für alle Teile des Bezirks Plauen hochwertige Radrouten möglich – von Löbtau nach Strehlen, von Coschütz nach Zschertnitz oder von Freital in die Innenstadt. Wenn nur ein Teil davon realisiert würde, käme es zu einer erheblichen Steigerung des Radverkehrs! Somit sehen wir unsere Arbeit auch als Modellprojekt für die ganze Stadt Dresden.

Christoph Stadter, Projektleiter und Sprecher der Plauener GRÜNEN, fasst die kommenden Herausforderungen zusammen: „Wir wollten keine Utopien aufschreiben, sondern pragmatische Ansätze, die vor Ort ganz konkret umsetzbar wären. Unser Konzept soll zeigen: Es liegt noch so vieles im Argen – aber es wären auch tolle Dinge auf den vorhandenen Verkehrsflächen möglich. Nun kommt es auf den politischen Willen zur Umsetzung an: Meinen wir es ernst mit Verkehrs- und Klimawende? Die Menschen in Plauen sagen uns jedenfalls: Ja!

Mehr Infos zur Veranstaltung am 26.3. + Download des Maßnahmenkatalogs unter:
 www.radfahren-in-plauen.de


Foto: Luise Schmiedichen

Dresden. Der Ukraine-Krieg und die daraus resultierenden Folgen für Energieversorgung und -preise verdeutlichen auch die Handlungsnotwendigkeit in der Stadt Dresden. Eva Jähnigen, OB-Kandidatin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, schlägt deshalb elf Sofortmaßnahmen vor, um die Transformation der Energieversorgung in Dresden zu beschleunigen und für die Stadt schnellstmöglich eine unabhängigere Energieversorgung zu erreichen.

Zu ihren Vorschlägen erklärt Eva Jähnigen:

"Durch den Angriffskrieg Putins auf die Ukraine und die folgerichtigen Sanktionen ist unsere Abhängigkeit von russischem Gas noch einmal mehr als deutlich geworden. Spätestens in Anbetracht der aktuell rasant steigenden Energiepreise sollte uns allen klar sein: Je früher wir in Dresden aus der derzeit noch hauptsächlich gasbasierten Strom- und Wärmeversorgung aussteigen, desto schneller machen wir unsere Stadt unabhängig von Despoten wie Putin. Nur mit einem schnellen Umstieg auf erneuerbare Energieerzeugung können wir die Versorgungssicherheit am Wirtschaftsstandort Dresden erhalten und uns langfristig von den steigenden Energiepreisen auf dem überregionalen Markt abkoppeln. Die Stadt Dresden hat dafür mit der SachsenEnergie einen gewichtigen Partner, der mit seinem Know-how und Einfluss einen entscheidenden Beitrag zur Klimaneutralität leisten kann."

"Wir dürfen nicht länger warten, sondern müssen jetzt endlich handeln und die Transformation unserer Energieversorgung aktiv vorantreiben. Deshalb schlage ich elf Sofortmaßnahmen zur schnellen Energieunabhängigkeit Dresdens vor, die ich als Oberbürgermeisterin dieser Stadt zügig umsetzen will. Dazu zählt unter anderem eine stadtweite Offensive zur Installation von Photovoltaik-Anlagen auf Dresdens Dächern. Eine Solaranlage auf dem Dach steht für eine unabhängige Energieversorgung und muss auf den Häusern in Dresden so selbstverständlich werden wie der Briefkasten an der Tür. Zumal sich die Photovoltaik-Anlagen durch die derzeit steigenden Energiekosten künftig noch schneller rechnen werden als bisher. Gerade in Dresden brauchen wir für diese und viele weitere Maßnahmen auch die Vermieterinnen und Vermieter als wichtige Partnerinnen an unserer Seite, da mehr als 80 Prozent der Dresdnerinnen und Dresdner zur Miete wohnen und selbst oftmals keinen direkten Einfluss auf die klimaneutrale Gestaltung der Gebäude haben."

Abschließend erklärt Jähnigen: "Nur wenn wir jetzt konsequent Klimaschutz voranbringen und die erneuerbaren Energien ausbauen, können wir Dresden als Lebens- und Wirtschaftsstandort eine Perspektive bieten und langfristig von stabilen Energiepreisen profitieren. Die Strukturen für die Energiewende sind in der Stadtverwaltung bereits vorhanden, nun braucht es auch den Umsetzungswillen. Ich bewerbe mich als Oberbürgermeisterin, um die Energiewende in unserer Stadt zur Chefinnensache zu machen und diese Aufgabe gemeinsam mit Wirtschaft, städtischen Unternehmen und den Bürger*innen anzugehen."

Weitere Informationen:

Hier geht es zu den elf Sofortmaßnahmen. 

Das Sofortmaßnahmenprogramm zur schnellen Energieunabhängigkeit Dresdens von Eva Jähnigen können Sie hier herunterladen.


Foto: Luise Schmiedichen

Zur Entscheidung des US-Konzerns Intel, in Magdeburg eine neue Chipfabrik zu bauen, kommentiert Eva Jähnigen, OB-Kandidatin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

Schade, dass die Ansiedlung von Intel durch den Flächenbedarf des Unternehmens nicht in der Dresdner Region möglich war. Hoffen wir auf Erfolge bei weiteren Ansiedlungsabsichten anderer Unternehmen für unseren guten Standort Dresden!

Konsequenz muss sein, dass der Freistaat Sachsen für Industrieansiedlungen solcher Größe in Zukunft selbst aktiv Flächenabläufe und Gewerbegebietsentwicklung betreibt. Die notwendigen Ansprüche an Erschließung und ökologischen Ausgleich können nicht allein von teilweise kleinen Kommunen geschultert werden. Dresden hat mit eigener Gewerbeflächenentwicklung und dem Abschöpfen von Planungsgewinnen gute Erfahrungen gemacht, auf die der Freistaat zurück greifen kann.

Erfreulich ist bei allem, dass durch die Standortentscheidung von Intel für die Landeshauptstadt Magdeburg in unserem Nachbarland Sachsen-Anhalt Ostdeutschland als Wirtschaftsstandort insgesamt gestärkt wird.


Der Fall der Mauer zwischen Ost- und Westdeutschland ist fast 33 Jahre her. Die jüngeren, nach 1989 geborenen Generationen kennen die deutsche Teilung in „Ost“ und „West“ nur noch als „Geschichten von damals“.

Heute leben im ehemaligen Gebiet der DDR ehemalige Ost- und ehemalige Westdeutsche, Einwanderer aus der ganzen Welt und Geflüchtete. Nach vielen Wellen der Ostalgie, der Osterklärung, nicht enden wollender Osterzählungen im Fernsehen möchten wir mit euch über den Begriff „Ostdeutschland“ diskutieren. Der aktuelle Krieg in der osteuropäischen Ukraine wirft noch einmal ein ganz neues Schlaglicht auf das Thema „Politikverständnis Ost“.

  • Was bedeutet der Begriff „Ostdeutschland“, der heute vor allem von der jungen Generation wieder verwendete wird, im politischen Kontext?
  • Gibt es/oder gab es eine „ostdeutsche Identität“ und was macht diese aus?
  • Was sind spezifische Ost- oder Westerfahrungen und was nützen sie uns in unserer globalisierten Welt?
  • Welche Themen und Aspekte des Themas „Ostdeutschland“ interessieren euch vor allem vor dem Hintergrund des Krieges zwischen Russland und der Ukraine?

Habt ihr Anregungen und Fragen für die Veranstaltung? Schreibt uns eure Fragen vorab an buero(at)thomasloeser.de oder per Nachricht auf Facebook und Instagram! Wir freuen uns auf eure Teilnahme.

Es diskutieren:
Charlotte Henke (GRÜNEJugend Sachsen),
Eva Jähnigen (Bürgermeisterin für Umwelt und Kommunales, Dresden),
Christiane Filius-Jehne (Fraktionsvorsitzende Stadtratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Dresden)

Moderation: Thomas Löser (Stadtrat, MdL)

Wann: Freitag, 18. März, 18 Uhr
Wo: zoom-Konferenz oder Facebook 


Stadt muss zügig Vorbereitungen für schnelle Integration und gutes Zusammenleben treffen

Dresden. Infolge des russischen Angriffskrieges sind immer mehr Menschen auf der Flucht aus der Ukraine. Der Freistaat Sachsen plant derzeit nach Angaben der Regierung mit bis zu 65.000 Kriegsflüchtlingen. Auch in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden wird die Aufnahme und Unterbringung von Geflüchteten aus der Ukraine in den kommenden Wochen eine wichtige Aufgabe sein. Aus diesem Anlass hat Eva Jähnigen, OB-Kandidatin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, gestern gemeinsam mit Kathleen Kuhfuß, sozial- und gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, soziale Einrichtungen in Dresden besucht und über die aktuelle Situation gesprochen. Die Diskussionen mit Vertreter*innen mit dem örtlichen Träger der Kinder- und Jugendhilfearbeit, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband und dem Diakonissenkrankenhaus waren zudem geprägt von den Erfahrungen der Corona-Pandemie.

Zur aktuellen Situation erklärt Eva Jähnigen, OB-Kandidatin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

"Alle Menschen, die zu uns nach Dresden kommen, weil sie sich vor Putins Angriffskrieg in Sicherheit bringen, verdienen unsere Solidarität. Dazu gehört aber nicht nur, für eine gute Ankunft, dezentrale Unterbringung und ausreichend Orientierung zu sorgen. Wir müssen bereits jetzt die nächsten Schritte angehen, um das Leben der Geflüchteten in unserer Stadt bestmöglich vorzubereiten. Dazu zählt unter anderem, dass sie unbürokratisch und kostenfrei Räume zur Verfügung gestellt bekommen, um sich miteinander zu treffen und zu vernetzen. Auch die Mitnutzung von öffentlichen Gebäuden wie etwa Begegnungsstätten sollten wir hierfür in Betracht ziehen. Zudem setze ich mich dafür ein, in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit die mehrsprachigen Informationsangebote zur Arbeitsaufnahme auszubauen. Auch die schnelle Integration von Kindern und Jugendlichen in unsere Schulen sollten wir zügig angehen."

"Mir ist zudem wichtig, dass die zahlreichen Frauen und Kinder, die teilweise in provisorischen oder Sammelunterkünften untergebracht sein werden, jederzeit sicher sind und bei Gefährdungen direkt Hilfe von der Polizei sowie Kontakt zu Frauenschutzinitiativen erhalten können. Hierfür muss aus meiner Sicht in Zusammenarbeit mit der Polizei ein mehrsprachiger Notruf eingerichtet werden, der 24 Stunden am Tag erreichbar ist. An den erforderlichen Sprachkenntnissen sollte es in unserer Stadt nicht fehlen."

Abschließend erklärt Eva Jähnigen: "Nach sehr kräftezehrenden Pandemie-Jahren ist die Arbeit der sozialen Einrichtungen in Dresden nun sehr stark von den Vorbereitungen zur Aufnahme ukrainischer Geflüchteter bestimmt. Die Motivation, die ich trotz der schwierigen Situation in meinen Gesprächen mit den Vertreter*innen der hiesigen Einrichtungen gespürt habe, ist beeindruckend. Ich möchte mich deshalb herzlich bei allen bedanken, die im Zuge ihrer Arbeit in freien Trägern, in der Verwaltung und als Ehrenamtliche rund um die Uhr Aufgaben für die Flüchtlingshilfe übernommen haben und künftig übernehmen werden."


Eine Veranstaltung der BÜNDNISGRÜNEN Stadtratsfraktion zum Internationalen Frauentag am 8. März

Macht es einen Unterschied, wenn eine Frau an der Spitze oder zumindest in der ersten Reihe steht? Wir sagen ja. Denn #Frauen zeichnen sich durch einen anderen Führungsstil aus. Sie legen mehr Wert auf Kooperation als auf Konkurrenz, sie kommunizieren anders als männliche Kollegen und im besten Fall haben sie die unterschiedlichen Interessen unter den Mitarbeiter*innen und der Belegschaften besser im Blick. Außerdem haben sie häufig andere Erfahrungen gemacht, sich beispielsweise anders mit der Frage der Vereinbarkeit von Familien und Beruf auseinandersetzen müssen. Sie kennen ungefragte Kommentare zu ihrem Aussehen.

Vor diesen vielschichtigen Hintergründen diskutiert die GRÜNE Stadtratsfraktion am 8. März, 19 Uhr die Frage, was weibliche Führung auszeichnet und wie alle Menschen von ihr profitieren können. Dazu haben wir uns Gesprächspartnerinnen eingeladen, die selbst führende Positionen in Dresden bekleiden, in Verwaltung, Unternehmen und Politik. Wir wollen uns austauschen über unsere Erfahrungen und diskutieren, welchen Mehrwert weibliche Führung für die ganze Gesellschaft hat.

Moderation: Agnes Scharnetzky
 - Fraktionsvorsitzende BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN in Dresden

Gesprächspartnerinnen:

  • Eva Jähnigen, Beigeordnete für Umwelt und Kommunalwirtschaft in Dresden
  • Gunda Röstel, Geschäftsführerin der Stadtentwässerung Dresden & Vorsitzende des Hochschulrates der TU Dresden
  • Petra Freifrau von Crailsheim, Stellvertretendes Vorstandsmitglied der Ostsächsischen Sparkasse Dresden
  • Frauke Roth, Intendantin der Dresdner Philharmonie

 

JETZT auf YouTube anschauen!


Der Kreisverband der CDU hat am Dienstag bekannt gegeben, den FDP-Mann Dirk Hilbert bei der anstehenden Oberbürgermeister*innen-Wahl zu unterstützen. Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN tritt Eva Jähnigen zur Wahl an. Im Rennen um den Oberbürgermeister*innen-Posten ist sie nicht nur die einzige weibliche Führungskraft, sondern auch die Kandidatin, die zugleich für Stabilität und Veränderung steht. Mit Blick auf die Wahl haben sich die Kandierenden und Vorstände von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, DIE LINKE und SPD darauf geeinigt, dass jene Persönlichkeit aus ihren Reihen, die im ersten Wahlgang zur Oberbürgermeister*innenwahl die meisten Stimmen erhält, gemeinsam im zweiten Wahlgang unterstützt wird.

Dazu erklärt Henriette Mehn, Sprecherin des Kreisverbandes Dresden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

"Dresden steht mit dieser Wahl vor einer richtungsweisenden Entscheidung. Wir GRÜNE sind bereit, die drängenden Herausforderungen unserer Zeit entschieden anzugehen und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Veränderungen anzustoßen. Deshalb kandidiert für uns mit Eva Jähnigen eine Frau, die die Idee eines weltoffenen, sozialen und ökologischen Dresdens, das von einer engagierten Bürger*innenschaft getragen wird, von der Spitze der Stadt aus beleben will. Damit ist sie die klare und sichtbare Alternative zum Pakt des Stillstandes von CDU und FDP."

Zu ihrer Kandidatur erklärt Eva Jähnigen, OB-Kandidatin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

"Wir alle erleben gerade, dass die Herausforderungen, vor denen wir stehen, von Tag zu Tag größer werden. Die Auswirkungen des Klimawandels werden immer sichtbarer, die gesellschaftlichen Verwerfungen sind unübersehbar und schon jetzt ist klar, dass wir die Folgen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine auch in Dresden spüren werden. Nur wenn wir jetzt konsequent Klimaschutz voranbringen und mit erneuerbaren Energien nicht nur Versorgungssicherheit schaffen, sondern auch den explodierenden Energiepreisen begegnen, hat Dresden als Lebens- und Wirtschaftsstandort eine Perspektive. Wir brauchen eine bessere soziale Teilhabe für alle Menschen, unabhängig von Herkunft und Geldbeutel, damit sich jede und jeder in Dresden zu Hause fühlt. Nur mit einer starken Zivilgesellschaft und engagierten Bürgerinnen und Bürgern kann Dresden Rassismus und Ausgrenzung entschieden entgegentreten und eine weltoffene Stadt im Herzen Europas sein. Wir dürfen Stabilität nicht mit Stillstand verwechseln. Eine lebenswerte Zukunft in Dresden kann es nur geben, wenn wir jetzt gemeinsam Veränderungen angehen. Dafür werde ich als Oberbürgermeisterin stehen.“


01.03.2022

GRÜNER Tisch digital zum Krieg in der Ukraine

Wie reagiert Deutschland auf Putins Angriff, Merle Spellerberg?

Wir haben festgestellt, dass es bei uns allen einen großen Gesprächsbedarf zur derzeitigen besorgniseregenden Lage in der Ukraine gibt. Deshalb bietet uns Merle Spellerberg (MdB) in ihrer Funktion als  Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und im Verteidigungsausschuss kurzfristig die Möglichkeit, ihre Einschätzung der Lage mit uns zu teilen und sich mit uns auszutauschen.

Wir laden euch dazu für morgen Abend - Mittwoch, 2. März - 18:30 Uhr zu einem digitalen GRÜNEN Tisch ein und hoffen, dass viele Interessierte so spontan dabei sein können.

Dieser GRÜNE Tisch ist für die Dauer von einer Stunde geplant, da einige von uns/euch danach direkt zur lange geplanten Veranstaltung der AG MoVe (Elbquerung in Pieschen) wechseln werden.


Dresden. Der Dresdner Kreisverband der CDU hat heute bekannt gegeben, bei der anstehenden Oberbürgermeister*innen-Wahl ohne eigene Kandidatur ins Rennen zu gehen und stattdessen den aktuellen Amtsinhaber Dirk Hilbert zu unterstützen.

Dazu erklärt Henriette Mehn, Sprecherin des Kreisverbandes Dresden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

"Das Märchen von der Unabhängigkeit Dirk Hilberts ist nun endgültig Geschichte. Mit der ambitionslosen Unterstützung seiner Kandidatur durch die CDU offenbart diese nicht nur erneut ihre erheblichen Personalprobleme und ihre Ideenlosigkeit in den Großstädten, sondern lässt sich nun auch noch vor den Karren eines schlecht getarnten FDP-Vertreters an der Rathausspitze spannen."

"Für uns GRÜNE ist klar: Dresdens Zukunft braucht mehr als diesen Pakt des Stillstandes. Unsere Stadt braucht kein Bündnis, das auch in den kommenden Jahren nur den Status quo ideenlos verwalten will, statt die notwendigen Veränderungen endlich entschieden anzugehen. Dresden braucht eine klare Idee, wie wir die drängenden Herausforderungen unserer Zeit gemeinsam meistern und für alle Bürgerinnen und Bürger eine lebenswerte Zukunft gestalten können."

Klemens Schneider, Sprecher des Kreisverbandes Dresden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, ergänzt:

"Wir GRÜNE sind bereit, diese Herausforderungen mit Mut, Verlässlichkeit und Sachverstand anzugehen. Wir sind bereit, die drängenden Veränderungen anzustoßen und das Potenzial unserer Stadt gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern konsequent zu verwirklichen. Mit Eva Jähnigen kandidiert eine Frau, die die Idee eines weltoffenen, sozialen und ökologischen Dresdens, das von einer engagierten Bürger*innenschaft getragen wird, von der Spitze der Stadt aus beleben will. Mit dieser Idee und ihrer verbindenden Art, Politik zu gestalten, ist sie bei der Oberbürgermeister*innen-Wahl die klare und sichtbare Alternative zum Pakt des Stillstandes von CDU und FDP."


Foto: Daniel Meißner

Nach dem völkerrechtswidrigen Überfall Russlands auf die Ukraine fordern die Dresdner Parteien CDU, GRÜNE, LINKE, SPD und FDP die Bürgerinnen und Bürger der Stadt auf am Sonntag ein Zeichen der Solidarität zu setzen. Sie erklären gemeinsam:

„Wir verurteilen den Angriff Putins in der schärfsten Form. Der Schrecken des russischen Überfalls hat am gestrigen Morgen nicht nur die Ukraine heimgesucht. Viele unserer Mitmenschen und Nachbarn haben dort Freunde und Verwandtschaft. Sie bangen mit ihnen um ihr Leben und Wohlergehen.

Das gestrige Friedensgebet in der Frauenkirche und die anschließende Mahnwache auf dem Neumarkt ließen uns Anteil haben und wir bitten die Dresdnerinnen und Dresdner mit uns an ihrer Seite zu stehen.

Wir fordern die Menschen und Institutionen unserer Stadt auf, sich unserem gemeinsamen Aufruf online anzuschließen und zahlreich am Sonntag, den 27. Februar ab 16 Uhr auf dem Neumarkt ein Zeichen der Solidarität, des Friedens und der Menschlichkeit zu setzen.“


Вторгнення Росії в Україну в порушення міжнародного права, є найбільшим нападом у Європі з моменту закінчення Другої світової війни. Для людей бомбардування їхніх міст і сіл означає продовження конфлікту, що тліє вже вісім років, з тисячами загиблих і незрозумілим результатом.
Ми приголомшені та засмучені. Ми підтримуємо Україну та всі народи, які хочуть обрати свій власний шлях у світі, в свободі та демократії. Ми засуджуємо насильство автократа Путіна проти України. Війни не знають переможців. Програють всі. Європейці це знають.
Ми просимо жителів Дрездена приєднатися до нас у неділю з 16 години на Ноймаркт, щоб подати сигнал солідарності з Україною, проти злочинного вторгнення Росії та за мир.


Weitere Informationen unter https://standwithu.eu.

Die Pressemitteilung steht auch hier zum Download bereit.


14.02.2022

13. Februar 2022

Eva Jähnigen und Agnes Scharnetzky haben zum 13. Februar an der Mahnwache am Obelisk in Nickern teilgenommen, sich am Mahngang Täter*innenspuren beteiligt und sich in die Menschenkette eingereiht.

Jedwedes Erinnern an das Geschehen um den 13. Februar in Dresden muss das Erinnern an die nationalsozialistischen Verbrechen einschließen. Relativierungen der Shoa und Geschichtsrelativismus dürfen wir in Dresden nicht akzeptieren. Denn wir wollen in einer weltoffenen und friedlichen Stadt leben und müssen uns deshalb entschieden von Rassismus und Menschenfeindlichkeit abgrenzen - heute und an jedem Tag. Viele Initiativen in der Stadt setzen sich seit Jahr und Tag dafür ein und sie sollten künftig von der Rathausspitze aus wirkungsvoll und stetig unterstützt werden.

Dazu Eva Jähnigen: "Weitere kritische Aufarbeitungen ist z. B. auf dem Heidefriedhof für notwendig. Die damals gewählte Wortwahl hat den Ort aktuell zum Anziehungspunkt von Neonazis gemacht."

Eva Jähnigen steht dafür, dass Erinnerungskultur in der Dresdner Stadtspitze Chefinnensache wird, unter Einbeziehung der Zivilgesellschaft ein Erinnerungskonzept - für das ganze Jahr - erarbeitet und zügig umgesetzt wird.

Für viele Dresdner*innen ist die Menschenkette ein gemeinsamer Kompromiss als Symbol der Standhaftigkeit gegen die Vereinnahmung des 13. Februar.

Gleichwohl wird der unmittelbare Gegenprotest immer wieder vom Bündnis Dresden Nazifrei geleistet - Teil dessen wir auch in diesem Jahr wieder mit einer Reihe von Kundgebungen waren. Wir danken unseren Partner*innen - und allen, die auch in diesem Jahr, trotz aller aufgebauten Hindernisse, gegen den unwürdigen Aufmarsch Rechtsradikaler und die Umdeutung der Geschichte auf die Straße gegangen sind.


12.02.2022

13. Februar 2022

Wir überlassen die Stadt am 13. Februar nicht geschichtsrevisionistischen Nazis. Deshalb haben wir uns im Rahmen des Bündnisses Dresden Nazifrei engagiert und eine Reihe von Kundgebungen angemeldet.

Schon traditionell sind die Mahnwachen der GRÜNEN JUGEND ab 11 Uhr in Alt-Nickern und unsere ab 13 Uhr an der Trümmerfrau. Außerdem haben wir Kundgebungen am Wettiner Platz (11 Uhr) und am Hauptbahnhof (12 Uhr angemeldet.

Eva Jähnigen und Agnes Scharnetzky werden außerdem den ganzen Tag in Dresden unterwegs sein: startend in Nickern nehmen sie anschließend am Mahngang Täter*innenspuren teil und später an der Menschenkette um den Altmarkt.


09.02.2022

Beschlüsse unserer digitalen Mitgliederversammlung

Unsere Mitgliederversammlung hat gestern zwei inhaltliche Beschlüsse gefasst: zum einen machen wir uns für eine Förderung kultureller Bildung an Dresdens Schulen stark, zum anderen fordern wir, die queere Bildungsarbeit in Dresden und (Ost-) Sachsen fortzuführen und zu finanzieren.

Dabei wurde in der Diskussion auch klar, dass es neben einer kurzfristigen Rettung der wichtigen Bildungsarbeit des Gerede e.V. dringend einer langfristigen Förderung (nicht nur aber auch) queerer Bildungsarbeit freier Trägter bedarf.

Nach Diskussion und Verabschiedung dieser beiden Anträge gab es Berichte aus Stadtrat, Bundestag und von der Bundesdelegiertenkonferenz.

Danke an die beiden Arbeitsgemeinschaften für ihre tolle Arbeit, an unsere Mandatsträger*innen und Delegierten für ihre Berichte und vor allem an die vielen Mitglieder, die dabei waren!


07.02.2022

Förderung kultureller Bildung an Dresdens Schulen - AG Kultur

Die Kultur AG unseres Kreisverbandes hat zur Mitgliederversammlung einen Antrag eingereicht, der auf eine Förderung kultureller Bildung an Dresdens Schulen abzielt. Konkret geht es darum, eine Stelle im Amt für Kultur und Denkmalschutz zu schaffen, die sich um die kommunale Förderung außerunterrichtlicher Angebote kultureller Bildung an Dresdens Schulen kümmert und Projektpartnerschaften zwischen Kulturschaffenden und Schulen organisiert, begleitet und evaluiert.

Eine erste Aufgabe der neuen Stelle wäre die Erstellung eines geeigneten Konzepts der Zusammenarbeit, die Erstellung bindender Rahmenbedingungen und damit zusammenhängender Leitlinien für die kommunale Förderung. Damit sowohl Kulturschaffende als auch die Schulen wissen, was sie erwarten können und die Stadtverwaltung als Koordinatorin eine Grundlage hat, um für Zusammenarbeit zu werben und Projektvorschläge von Kulturschaffenden einzuholen.

Neben dem Hauptziel, kulturelle Bildung stärker in den Schulen zu verankern und somit jungen Menschen einen niedrigschwelligen Zugang zu bieten, soll damit außerdem ein weiteres kommunales Angebot geschaffen werden, um gezielt freischaffende Künstler*innen zu unterstützen. Eine faire Bezahlung der Künstler*innen ist anzustreben.

Die einzurichtende Stelle wäre nach Erstellung des genannten Konzepts auch für alle weiteren Schritte in der Zusammenarbeit zwischen Stadt, Künstler*innen, Trägerinstitutionen/Schulen zuständig.

Den Antrag  gibt es in Textform und die Kultur AG hat außerdem ein Video produziert, in dem sie ihren Antrag vorstellen. Ihr findet es auf unserem YouTube-Kanal.


Nachdem wir uns am 22. Januar pandemiebedingt auf eine Aufstellungsversammlung zur  Nominierung unserer OB-Kandidatin beschränken mussten, freuen wir uns umso mehr darauf, alle Mitglieder am Dienstag, 8. Februar 2022 ab 19 Uhr zur Diskussion inhaltlicher Themen und Anträge auf einer digitalen Mitgliederversammlung einladen zu können.

Unsere Delegierten für die 55. Landesversammlung vom 13.-15. Mai in Neukieritzsch wollen wir in Präsenz nach der aktuellen Coronawelle wählen - vorraussichtlich Ende April.

Wir werden bei der digitalen Mitgliederversammlung für die Abstimmung wieder Antrags- und AbstimmungsGRÜN, nutzen. Ihr braucht also Euren Zugang zum Grünen Netz, um Euch beteiligen zu können.

Da unsere Versammlungen grundsätzlich öffentlich sind, werden wir auch zu dieser Mitgliederversammlung wieder einen livestream über unseren YouTube-Kanal zur Verfügung stellen.

Es sind bisher zwei interessante Anträge angekündigt, die im AntragsGRÜN unter zur Verfügung stellen, kommentiert und unterstützt werden können. Es wird Berichte von der Bundesdelegiertenkonferenz und aus der Stadtratsfraktion geben, Thomas Löser berichtet zum Stand der Dinge bzgl. kooperativem Baulandmodell und wir wollen Euch ein Update zu den Planungen der OB-Wahl geben. Die Tagesordnung und Links zur Versammlung haben alle Mitglieder mit ihrer Einladung erhalten.

Die Frist zur Einreichung eigenständiger Anträge endet am Fr, 4.2. um 19 Uhr.

Wir freuen uns auf rege Teilnahme und interessante politische Diskussionen mit Euch bei dieser digitalen Mitgliederversammlung.


Sprecherin Henriette Mehn, Eva Jähnigen und Sprecher Klemens Schneider. - Foto: Daniel Meißner

Die 56-Jährige erhielt bei der Aufstellungsversammlung des Kreisverbandes 95,6 Prozent der Stimmen
 
Dresden. Der Kreisverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat heute Eva Jähnigen als Kandidatin für die Oberbürgermeister*innen-Wahl 2022 nominiert. Die jetzige Dresdner Umweltbürgermeisterin erhielt bei einer Aufstellungsversammlung insgesamt 95,6 Prozent der Stimmen.
 
Zu ihrer Nominierung als OB-Kandidatin erklärt Eva Jähnigen:
 
"Ich freue mich über das große Vertrauen, das mir die Mitglieder von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mit ihrem Votum entgegengebracht haben. Gerade in Zeiten der Klima- und Corona-Krise ist es wichtiger denn je, dass wir alle zusammenstehen und unsere Stadt mit vereinten Kräften so gestalten, dass sie bereit für eine lebenswerte Zukunft ist. Deshalb will ich die Idee eines weltoffenen, sozialen und ökologischen Dresden, das von einer engagierten Bürger*innenschaft getragen und gelebt wird, von der Spitze der Stadt aus beleben."
 
"Ich möchte für ein Dresden streiten, in dem sich alle Generationen wohl und zu Hause fühlen. Ein umweltbewusstes Dresden, das konsequent den Weg zur Klimaneutralität geht und den ökologischen Wandel gestaltet. Ein soziales Dresden, das alle Menschen unabhängig von Alter, Herkunft oder Einkommen einbezieht und die vielen großartigen Ideen der Bürgerinnen und Bürger als Bereicherung für unsere Gesellschaft und die Verwaltung begreift. Und ein weltoffenes Dresden, in dem Akzeptanz, Vielfalt und Gemeinsinn täglich gelebt werden und die Zivilgesellschaft vorbehaltlos von der Rathausspitze unterstützt wird."
 
"Um diese Ziele zu erreichen, braucht es eine neue Kultur in der Stadtverwaltung. Es braucht eine Oberbürgermeisterin, die unklaren Mehrheiten im Stadtrat mit einer klaren Linie und durchdachten Vorstellungen begegnet und Meinungsbildungen fair moderiert. Und es braucht eine Verwaltung, die die Dresdnerinnen und Dresdner als wichtigen Partner und Impulsgeber begreift. Genau dafür möchte ich mit meiner Kandidatur als Oberbürgermeisterin einstehen."
 
Henriette Mehn, Sprecherin des Dresdner Kreisverbandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ergänzt:
 
"Dresden steht mit dieser Oberbürgermeister*innen-Wahl vor einer richtungsweisenden Entscheidung. Mit Blick auf die großen Herausforderungen unserer Zeit braucht es eine Oberbürgermeisterin, die die Probleme mit Mut, Verlässlichkeit und Sachverstand angeht und das Potenzial unserer Stadt gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern konsequent verwirklicht."
 
"Eva Jähnigen kennt die Stadt Dresden mit all ihren Ecken und Kanten von Kindesbeinen an. Als gebürtige Dresdnerin, Politikerin mit Verwaltungserfahrung und mit einer Berufsbiographie, die in ihrer Vielfalt wohl nur schwer zu übertreffen ist, sehen wir in ihr die ideale Persönlichkeit, um Dresden gut durch dieses zukunftsweisende Jahrzehnt zu führen. Den breiten Rückhalt unserer Mitglieder für Eva Jähnigens Kandidatur wollen wir jetzt in die gesamte Stadtgesellschaft tragen."


Die Corona-Pandemie zählt zu den größten Herausforderungen für unsere Gesellschaft der letzten Jahrzehnte. Auch in unserer Stadt hat das Virus viele Menschenleben gekostet und großes Leid verursacht. Viele Menschen müssen mit schwerwiegenden Langzeitfolgen einer COVID-19-Erkrankung rechnen oder leben bereits damit. Alle Menschen, die in Gesundheitsberufen arbeiten, befinden sich am Rande der Erschöpfung. Notwendige Einschränkungen bedeuten für viele ungeheure seelische oder wirtschaftliche Belastungen.

Wir sind überzeugt, dass die wissenschaftlich begründeten Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie sinnvoll sind: Impfen, Kontaktreduzierung und die Einhaltung von Hygieneregeln können dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen, den Kollaps des Gesundheitssystems zu verhindern und Menschenleben zu retten. Wir werben für diese Maßnahmen. Wir tun dies auch aus Solidarität mit den Beschäftigten im Gesundheitssystem und mit denjenigen, die im besonderen Maße durch das Virus gefährdet sind.

Eine moderne demokratische Gesellschaft braucht Solidarität und Vernunft. Solidarität bedeutet die Achtung aller und die Verteidigung der Grundrechte aller Bürger*innen. Vernunft heißt, Argumente zu achten und zum rationalen und respektvollen Meinungsstreit bereit zu sein. 

Solidarität und Vernunft sind der Weg aus der Krise: Rücksichtnahme auf andere, der Schutz vulnerabler Gruppen und das Mittragen von Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie – wie beispielsweise das Impfen – sind Gebote der Solidarität. Die Anerkennung wissenschaftlicher Erkenntnisse über die Pandemie und das Verständnis für die Offenheit von Forschung und Erkenntnisprozessen sind Gebote der Vernunft. Wir wissen, dass dies alles nicht einfach ist: Für uns alle bedeutet dies Anstrengungen und Einschränkungen und die Konfrontation mit komplexen Sachverhalten.

Die Bürger*innen haben das Recht, sich kritisch mit den Maßnahmen und den daraus folgenden Belastungen auseinanderzusetzen. Wer aber zusammen mit Nazis demonstriert, darf kein Verständnis erwarten und muss sich den Vorwurf gefallen lassen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu gefährden. Wer alle Möglichkeiten der freien Meinungsäußerung nutzt und behauptet, wir lebten in einer Diktatur, verhöhnt die Opfer echter Diktaturen in der Vergangenheit und in der Gegenwart. Nicht hinnehmbar ist die Relativierung des Holocausts durch diejenigen, die sich mit dessen Opfern gleichsetzen. Wer verbale oder physische Gewalt gegen Menschen, die die Pandemie bekämpfen, gutheißt, grenzt sich selbst aus. Wer lieber Verschwörungserzählungen glaubt statt überprüfbare wissenschaftliche Ergebnisse ernstzunehmen, hat sich von der Vernunft und damit aus jedem rationalen Diskurs verabschiedet.

Niemand, die oder der die Maßnahmen gegen die Pandemie kritisch beurteilt, ist gezwungen, zusammen mit Nazis und Rechtspopulist*innen zu demonstrieren. Deshalb erfordern „Spaziergänge“, die unter Beteiligung von Gruppen wie der neonazistischen „Freien Sachsen“ oder der AfD stattfinden, Gegenprotest statt Verständnis. Wir Dresdner BÜNDNISGRÜNE unterstützen darum Proteste gegen diese Aktionen. Wir tun dies im Wissen um unsere bürgerrechtlichen Traditionen, die uns Verpflichtung sind, und in dem Bewusstsein, dass die Demokratie erkämpft und verteidigt werden muss.



Der Kreisausschuss von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Dresden hat sich am Freitag, den 14.1.2022 solidarisch mit dem Gerede e.V. in Dresden erklärt und den Antrag „Vielfältiges Dresden und weltoffenes Sachsen – Queere Bildungsarbeit fortführen und finanzieren!“ der Arbeitsgemeinschaft QueerGRÜN einstimmig verabschiedet. Darin heißt es:

„Die Bildung junger Menschen in unserer Stadt stellt für uns den Schlüssel zum Schutz vor Diskriminierung, Mobbing und Hass auf den Schulhöfen und im Alltag dar. Diese wertvolle Arbeit leistet für uns in Dresden der Gerede e.V. mit seinen erfahrenen Mitarbeiter*innen und zahlreichen Ehrenamtlichen. Ihre queere Bildungsarbeit ist unverzichtbar.“

Die BÜNDNISGRÜNE Stadtratsfraktion ist mit dem Beschluss aufgefordert, sich nach Kräften für eine finanzielle Absicherung der in 2022 geplanten Bildungsprojekte in Dresden einzusetzen. Auch die Zusammenarbeit des Gerede e.V. mit dem Deutschen Hygienemuseum ist zu unterstützen.

Der Sprecher der AG QueerGRÜN, Martin Sicker, äußert sich zur Begründung: „Nach der Ablehnung der Förderung durch das SPD-geführte Sozialministerium droht 2022 zu einem verlorenen Jahr für queere Jugendliche in Dresden und ganz Ostsachsen zu werden. Wir BÜNDNISGRÜNE finden uns nicht damit ab, wie sich die Staatsregierung hier aus der Verantwortung für sächsische Schüler*innen stielt. Im Sinne der Sache sollte die Landeshauptstadt einspringen und diese wichtige Aufgabe an Dresdner Schulen finanzieren.“

Stadtrat Nils Kröber aus der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Stadtrat Dresden ergänzt:
“Es ist eine zentrale öffentliche Aufgabe den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern, darum setzten wir uns für eine gemeinsame Lösung im Stadtrat ein. Insbesondere der Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters und die dort ansässige Gleichstellungsbeauftragte, Frau Stanislaw-Kemenah können aktiv werden. Gleichzeitig muss die Landeshauptstadt rechtzeitig mit dem Land sprechen, um  ab 2023 eine institutionelle Förderung für queere Bildungsprojekte einzurichten. So kann dem Landesaktionsplan Vielfalt entsprochen werden, der jetzt ignoriert wird.“

Hintergrund:
Die queere Bildungsarbeit wird in Sachsen seit vielen Jahren durch drei Vereine in Leipzig, Chemnitz und Dresden gewährleistet, auf Grundlage des Landesaktionsplanes Vielfalt in dem es heißt: "Bildungsprojekte zum Thema sexuelle und geschlechtliche Vielfalt sollen ein langfristig gesichertes, freiwilliges und ergänzendes Unterstützungsangebot für Schülerinnen und Schüler, Lehrende sowie Eltern unter Beachtung von § 36 Abs. 2 SchulG im gesamten Freistaat Sachsen sein." [Quelle: S. 24 LAP Vielfalt, Maßnahmen des SMS]


Im Vorfeld der Aufstellungsversammlung am 22. Januar bieten wir allen Mitgliedern zwei digitale Gesprächsrunden an, um mit der vom Kreisausschuss zur Nominierung vorgeschlagenen Kandidatin, Eva Jähnigen, ins Gespräch zu kommen: Ihr habt Fragen zu ihrer Bewerbung und ihrem Programm? Ihr habt Ideen für den Wahlkampf? Ihr seid noch recht neu dabei und kennt Eva noch nicht? Diese beiden Termine bieten die Gelegenheit, sie kennenzulernen und Eure Fragen loszuwerden:

Samstag, 15. Januar 2022, 10 Uhr
Mittwoch, 19. Januar 2022, 18.30 Uhr

Die Zugangsdaten für das erste Treffen habt Ihr bereits per E-Mail bekommen - wenn Ihr die Mail nicht mehr findet, meldet Euch gerne in der Geschäftsstelle und wir lassen sie Euch nochmal zukommen!


In der Landeshauptstadt Dresden wird in diesem Jahr der Oberbürgermeister*innen-Posten neu gewählt. Der Kreisverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird zur Wahl eine eigene Kandidatin ins Rennen schicken. Hierfür schlägt der Kreisausschuss den Mitgliedern der Partei Dresdens Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen vor.
 
Henriette Mehn, Sprecherin des Kreisverbandes Dresden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, erklärt zur Oberbürgermeister*innen-Wahl:
 
"Wir GRÜNE sind überzeugt, dass Dresden noch viel Gestaltungspotenzial bietet – doch um dieses Potenzial auch konsequent zu verwirklichen, braucht es die richtige Person an der Rathausspitze. Wir brauchen keinen Eventmanager und keinen Image-Kampagnen-Schmieder an der Spitze dieser Stadt. Wir brauchen jemanden mit einer klaren Vorstellung, wie Dresden die Herausforderungen der kommenden Jahre meistern und für alle Menschen eine lebenswerte Zukunft bieten kann. Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf, dass sich die Rathausspitze dieser Probleme endlich annimmt, statt sich weiter nur wegzuducken. Wir GRÜNE sehen die anstehende Wahl deshalb als große Chance zu einem Aufbruch in einen neue politische Kultur und machen ein klares Angebot für die zentralen Herausforderungen unserer Zeit."
 
"Eva Jähnigen kennt die Stadt Dresden mit all ihren Ecken und Kanten von Kindesbeinen an. Als gebürtige Dresdnerin, Politikerin mit Verwaltungserfahrung und mit einer Berufsbiographie, die in ihrer Vielfalt wohl nur schwer zu übertreffen ist, sehen wir in ihr die ideale Persönlichkeit, um Dresden gut durch die 2020er Jahre zu führen."
 
Zu ihrer Kandidatur erklärt Eva Jähnigen:
 
"Dresden steht mit dieser Wahl vor einer richtungsweisenden Entscheidung. Ich will die Idee eines weltoffenen, sozialen und ökologischen Dresden, das von einer engagierten Bürger*innenschaft getragen und gelebt wird, von der Spitze der Stadt aus beleben. Meine Generation ist gerade jetzt in der Verantwortung dafür, die Interessen der älteren Menschen und die Notwendigkeit einer lebenswerten Zukunft für jüngere Menschen in der praktischen Politik einer Großstadt miteinander zu verbinden."
 
"Durch die Folgen der Pandemie und wegen der zunehmenden Herausforderungen des Klimawandels kommt es nun umso mehr darauf an, wie wir uns im überregionalen Wettbewerb der
Großstädte in den kommenden Jahren aufstellen. In meiner Arbeit als Umweltbürgermeisterin konnte ich in den vergangenen Jahren viele Fortschritte anstoßen. Doch konsequenter Klimaschutz ist eine Aufgabe der gesamten Stadtverwaltung und braucht einen klaren Auftrag direkt von der Rathausspitze."
 
"Eine starke und selbstbewusste Zivilgesellschaft ist das zentrale Element gegen Menschenfeindlichkeit, Demokratiefeinde und Rechtsextremismus. Die vielen Menschen, die sich in Dresden für Weltoffenheit, gesellschaftliches Miteinander und eine lebenswerte Zukunft engagieren, brauchen die stetige Unterstützung aus dem Rathaus. Sie als erste Bürgerin der Stadt besser unterstützen zu können, ist mir ein großer Ansporn für meine Kandidatur."
 
"Als Oberbürgermeisterin möchte ich an der Spitze einer Stadtverwaltung stehen, die sich als Dienstleisterin und als Motor für die Weiterentwicklung der Stadt durch die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sieht und deren Ideen nicht fürchtet, sondern wertschätzt. In diesem Sinne möchte ich auch im Wahlkampf viele Gespräche mit den verschiedenen Akteur*innen in unserer Stadt suchen, zuhören und diskutieren, um mein konkretes Programm für Dresden zu schärfen und Anregungen aufzunehmen. Denn mit einer breiten Beteiligung können wir eine lebenswerte Zukunft für alle Dresdner*innen ermöglichen."
 
Abschließend erklärt Klemens Schneider, Sprecher des Dresdner Kreisverbandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
 
"Dem Vorschlag des GRÜNEN-Kreisausschusses ist die Arbeit einer Findungskommission vorausgegangen. Mit Eva Jähnigen und Thomas Löser durften wir uns sogar zwischen zwei sehr qualifizierten Personen entscheiden, den wir das Amt zutrauen. Das ist ein Zeichen für die starke personelle Vielfalt unseres Kreisverbandes, auf die wir sehr stolz sind. Wenn es die pandemische Lage zulässt, wollen wir unsere OB-Kandidatin noch im Januar auf einer Aufstellungsversammlung wählen."

Eva Jähnigens Bewerbung finden Sie hier.


03.01.2022

Aktuelle Stellenausschreibungen

Unsere Bundestagsabgeordnete Merle Spellerberg hat aktuell zwei offene Stellenausschreibungen. Die Bewerbungsfrist für ihr Wahlkreisbüro endet am Samstag, 8. Januar, die im Bereich Öffentlichkeitsarbeit am Sonntag, 23. Januar.



Weihnachtspause

Unsere Geschäftsstelle bleibt vom 20. Dezember bis 2. Januar geschlossen und das Telefon unbesetzt. E-Mails werden bis einschließlich 23. Dezember sporadisch gelesen.

Bleibt gesund, achtet auf Euch und Eure Mitmenschen und bleibt uns gewogen! Wir stehen Euch im neuen Jahr wieder erholt und hoch motiviert zur Verfügung und freuen uns auf die gemeinsame Arbeit im Jahr 2022!


Heute ist Tag des Ehrenamtes.

Nicht nur im Wahlkampf haben wir gemerkt, dass es nicht immer einfach ist, sich auch nur politisch zu outen, geschweige denn, sich öffentlich zu engagieren. Trotzdem werden wir mehr und immer mehr Mitglieder bringen sich aktiv ein. Dafür danken wir Euch allen!

Danke an unsere Aktiven im Stadtrat, in den Ortschafts- und Stadtbezirksbeiräten, an alle Wahlkämpfer*innen, an alle Koordinator*innen unserer Regionalgruppen und Arbeitsgemeinschaften. 

Danke allen, die unsere Arbeit konkret unterstützen, wenn wir um Unterstützung bitten, allen Delegierten, allen Listenkandidat*innen, allen die sich in den Regionalgruppen und Arbeitsgemeinschaften einbringen mit ihrer Zeit, ihren Ideen, ihren Positionen.

Danke allen, die sich in ihrer Freizeit politisch engagieren! - Danke für Euren Einsatz!


Heute startet auf unseren Social-Media-Kanälen (Instagram, twitter und Facebook) unsere Suche der dem*der idealen Oberbürgermeister*in für Dresden.

Schaut vorbei und macht mit!


Nächstes Jahr ist Oberbürgermeister*innen-Wahl in Dresden.

Über die nächsten drei Wochen hinweg wollen wir von Euch wissen, welche Qualitäten unsere nächste Oberbürgermeisterin/ unser nächster Oberbürgermeister mitbringen sollte. Dazu stellen wir Euch ab morgen jeden Mittwoch und jeden Sonntag eine Frage.

Macht mit und baut Euch die perfekte Oberbürgermeisterin/den perfekten Oberbürgermeister für Dresden!


Am späten Abend des 24.11.2021 wurde die Scheibe des unbesetzten BÜNDNISGRÜNEN Büros auf der Schandauer Straße 67 in Dresden-Striesen eingeschlagen. Durch das beherzte Eingreifen aus der Nachbarschaft konnte der Täter umgehend festgesetzt und von der Polizei vernommen werden. Die im Rahmen dieser Vernehmung getätigten Aussagen lassen auf eine politisch motivierte Tat schließen.

Dazu erklärt Henriette Mehn, Sprecherin des Kreisverbandes: „Mit dieser Tat zeigt sich leider wieder, wohin die verbale Radikalisierung und das Säen von Hass im Internet und in öffentlichen Äußerungen letztendlich führen kann. Wir sind bestürzt, dass eines unserer Büros nun Zielscheibe einer solchen Straftat wurde. Wir lassen uns von solchen Taten nicht einschüchtern, sondern stehen auch weiterhin konsequent für eine solidarische Gesellschaft und gegen Hass und Hetze ein.“

Aufgrund der Corona-Pandemie konnte das neue Blasewitzer Büro bisher noch nicht als Anlaufstelle für die Bürger*innen vor Ort dienen. In Zukunft sollen dort u.a. regelmäßig Sprechstunden unserer Stadträt*innen und Stadtbezirksbeirät*innen sowie eines Landtagsabgeordneten stattfinden. Außerdem wird die Regionalgruppe Blasewitz der Dresdner BÜNDNISGRÜNEN regelmäßig Veranstaltungen ausrichten.

Die offizielle Darstellung der Polizei können Sie hier nachlesen: https://www.polizei.sachsen.de/de/MI_2021_85348.htm

Wir bedanken uns herzlich für die Hilfe unserer Nachbarn! Nicht nur für ihren Mut, dem Angreifer gegenüber zu treten, sondern auch ihre Hilfe beim notdürftigen Verschließen des Loches in der Tür. Solche Nachbar*innen wünschen wir uns allen!


Heute ist Internationaler Tag gegen Gewalt gegen Frauen. An diesem Tag machen wir auf etwas aufmerksam, das jeden Tag um uns herum geschieht. 

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zählt auf: Jede dritte Frau in Deutschland ist mindestens einmal in ihrem Leben von physischer und/oder sexualisierter Gewalt betroffen. Etwa jede vierte Frau wird mindestens einmal Opfer körperlicher oder sexueller Gewalt durch ihren aktuellen oder früheren Partner. Betroffen sind Frauen aller sozialen Schichten. Opfer von Partnerschaftsgewalt sind zu über 80 Prozent Frauen (https://gruenlink.de/2cjv).

Gemeinsam mit unseren gleichstellungspolitischen Sprecherinnen im Sächsischen Landtag und Dresdner Stadtrat Lucie Hammecke (Landtagsabgeordnete) und Agnes Scharnetzky (Stadträtin), sowie Sylvia B. Müller (Koordinatorin des Dresdner Bündnisses gegen häusliche Gewalt) haben wir gestern die Situation in Dresden und Sachsen betrachtet und diskutiert, welche konkreten Unterstützungsmaßnahmen es braucht, um auf die Versorgung und die spezifischen Bedarfe von gewaltbetroffenen Frauen sicherzustellen.

Hier findet ihr den Mitschnitt unserer gestrigen digitalen Podiumsdiskussion Leben ohne Gewalt - Zur Situation der Frauenhäuser und Hilfesysteme für gewaltbetroffene Frauen.

Häusliche Gewalt muss mehr in den gesamtgesellschaftlichen Fokus genommen werden. Dazu gehört es, eine höhere Sensibilisierung für das Thema zu erreichen, z.B. Diskussionen zu Geschlechterstereotypen auf allen Ebenen zu befördern und damit auch frühzeitig zu beginnen.

Um die Arbeit in den Frauenhäusern auf sichere Füße zu stellen, braucht es eine ausreichende Finanzierung, die dem Anstieg häuslicher Gewalt in den letzten Jahren gerecht wird. Auch konzeptionell muss es eine Weiterentwicklung geben. Frauenhäuser und Beratungsstellen fordern ein Gesamtkonzept gegen Gewalt an Frauen, das das Einrichten zentraler Koordinierungsstellen vorsieht, um die Arbeit der verschiedenen Akteur*innen besser zu bündeln und die Hilfsangebote zu vernetzen.

Was die BÜNDNISGRÜNE Fraktion im Sächsischen Landtag sich bis 2024 vorgenommen hat, könnt Ihr hier nachlesen: https://gruenlink.de/2cjw

In den letzten 30 Jahren hat sich schon viel in die richtige Richtung bewegt – aber es bleibt weiterhin viel zu tun. Deshalb ist ein Austausch wie der gestrige, zwischen Politik, Praktiker*innen und interessierter Öffentlichkeit so wichtig. Häusliche Gewalt ist keine Privatsache, sondern geht uns alle an.


Zur Situation der Frauenhäuser und Hilfesysteme für gewaltbetroffene Frauen

Seit Februar 2018 ist die Istanbul-Konvention in Deutschland geltendes Recht zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt, die in den letzten Jahren stetig zugenommen hat.

Nicht nur die Polizeistatistik weist eine Zunahme häuslicher Gewalt auf, ebenso sind die Nachfragen bei Beratungsstellen und die Anzahl schutzsuchender Frauen in Frauenhäusern gestiegen. - Frauenhäuser sind oft überlastet. Deshalb wurde im Sächsischen Landtag ein Antrag auf den Weg gebracht, der die Situation der Frauenschutzhäuser verbessern und die landesweiten Kapazitäten insgesamt erhöhen soll. Auch die Mittel für die sächsischen Frauenhäuser wurden im aktuellen Doppelhaushalt des Landes deutlich erhöht.

Gemeinsam mit unseren Gästen wollen wir diskutieren: Wie stellt sich die Situation in Dresden und Sachsen dar? Erhalten alle Gewaltbetroffenen zeitnah Schutz und Hilfe? Welche Herausforderungen stellen sich bei der Versorgung bestimmter Zielgruppen, z.B. migrantischer Frauen? Wie sind die tatsächlichen Bedarfe und was braucht es an zusätzlichen Unterstützungen? Sind die im Land getroffenen Unterstützungsmaßnahmen ausreichend - was muss das Land und was die Kommune noch tun?

Referent*innen:
- Moderation: Lucie Hammecke (Sprecherin für Gleichstellung, BÜNDNISGRÜNE Fraktion Sachsen)
- Agnes Scharnetzky (Sprecherin für Gleichstellung, BÜNDNISGRÜNE Fraktion Dresden)
- Sylvia B. Müller (Koordinatorin des Dresdner Bündnisses gegen häusliche Gewalt)

Die Veranstaltung findet als Webinar statt.

Zur Teilnahme finden Sie hier die Einwahldaten:
us02web.zoom.us/j/81686860997
Kenncode: 462127
Oder Schnelleinwahl mobil: +496938079884

Für Kurzentschlossene werden wir das Webinar auch bei Facebook live streamen.


In Gedenken an die Reichspogromnacht einnern wir am 9. November an unserem Stolperstein wieder an Felicia Glückmann.

Felicia Glückmann, geb. Elb, wurde am 14. September 1858 als Tochter des Kaufmanns Anton Elb und seiner Ehefrau Emilie, geb. Wolfsohn, in Dresden geboren.

1938 wurde das Vermögen von Felicia schrittweise konfisziert im Rahmen des sog. Reichsfluchtsteuergesetzes und eine Sicherungshypothek auf ihr Haus und Grundstück eingetragen. Das Gleiche geschah zuvor mit dem Haus ihrer Tochter Elsa in der Mozartstraße 3, die dann zu ihr in die Villa Salzburg zog, wo auch schon ihre Schwester Helene mitwohnte. Felicia Glückmann mietete sich 1939 in einer evangelischen Pension am Nürnberger Platz 5 ein, da sie kein Heizmaterial mehr für die Villa hatte. 1940 wurde sie mit ihren beiden Töchtern in das sog. Judenhaus in der Schulgutstraße 15 zwangsumgesiedelt, wo sie schwer erkrankte und am 22. Juni 1941 verstarb.

Weitere Informationen zu Felicia Glückmann und ihrer Familie findet Ihr hier: stolpersteine-dresden.de/details/

Die Mahnwache erfolgt ganztags mit wechselnden Personen. Wer Zeit hat, bringt Kerzen und Blumen an die Tiergartenstraße 8 und hält kurz inne.

Um 15.30 Uhr findet an der Synagoge auch das städtische Gedenken statt. Weitere Informationen dazu und zu anderen Veranstaltungen in Gedenken an die Reichspogromnacht findet Ihr hier: www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2021/11/pm_008.php


Leider verschlechtert sich aktuell die Infektionslage wieder täglich, die Infektionszahlen sind erschreckend hoch, die Lage in den Krankenhäusern spitzt sich zu und auch Impfdurchbrüche nehmen zu.

Deshalb verlegen wir unsere Veranstaltungen und Treffen wieder weitgehend in den digitalen Raum.

Präsenztreffen und -veranstaltungen sollten unter einer 2G-Regelung stattfinden und wir bitten alle Teilnehmer*innen, zusätzlich einen Selbsttest durchzuführen. Treffen unter 3G-Bedingungen finden nur ausnahmsweise statt (beispielsweise Gremiensitzungen, Wahlversammlungen). 1,5m Mindestabstand und Maskenpflicht sind einzuhalten.

Beachtet die Regelungen in der aktuellen Corona-Schutzverordnung.

Wir danken allen Mitgliedern für ihr Verständnis!


Am 17. Oktober sind mal wieder alle gefragt, auch diejenigen, die es nicht zu jeder montäglichen Demo schaffen, gegen Pegida auf die Straße zu gehen. Pegida will sich zu seinem 7. Jahrestag selbst feiern und es ist an uns ihnen zu zeigen, dass ihre regelmäßige Präsenz auf den Plätzen unserer Stadt alles andere als ein Grund zu feiern ist.

Wir haben uns einem breiten gesellschaftlichen und politischen Bündnis angeschlossen, das dazu aufruft, sich am Sonntag, 17. Oktober den Pegida-Rassist*innen entgegenzustellen. Den Aufruf findet Ihr auf der Website des Bündnisses Dresden Nazifrei.

Wir sind am Sonntag um 13.30 Uhr bei der Hauptkundgebung auf dem Altmarkt. Außerdem wird es jeweils ab 11.30 Uhr zwei Zubringerdemos geben, eine startet am TU Campus (Fritz-Förster-Platz), eine am Alaunpark, denen Ihr Euch gerne anschließen könnt! Alle Informationen zum Demotag findet Ihr ebenfalls auf der Website von Dresden Nazifrei.

Kommt zahlreich!


Wir zeigen im Rahmen der Interkulturellen Tage den Dokumentarfilm I Am Not Your Negro mit anschließender Publikumsdiskussion.

Raoul Peck (2016) inszeniert in seinem Film einen eindringlichen Filmessay über die Entstehung der Bürgerrechtsbewegung in den USA und geht dabei den Wurzeln des anhaltenden Rassismus nach. Er beleuchtet die Funktionsweise von Rassismus und Unterdrückung und verdichtet dabei die historischen Ereignisse zu einer erschütternden Diagnose der Gegenwart, welche die noch heute reale weiße Polizeigewalt gegen Schwarze und die Proteste dagegen beleuchtet.

Rassismus zieht sich auch heute noch durch alle Lebensbereiche. I have a dream - was ist aus dem Gleichheitsgrundsatz von Martin Luther King geworden? In dem Kontext wollen wir auch darüber diskutieren: Welche rassistischen Erfahrungen müssen Menschen in Dresden, Sachsen machen? Wie äußert sich struktureller Rassismus in unserer Gesellschaft? Welche Handlungsoptionen gibt es und was wird gebraucht um eine offene Gesellschaft zu gestalten und Rassismus wirksam zu bekämpfen?

Die Veranstaltung wird moderiert von Valentin Lippmann, bündnisgrüner Landtagsabgeordneter. Unser Diskussionsgast ist Constancio P. Maulana vom Afropa e.V.

Der Abend findet im Rahmen der Interkulturellen Tage in Dresden statt. Das gesamte Veranstaltungsprogramm finden Sie hier: https://www.dresden.de/de/leben/gesellschaft/migration/aktuelles/interkulturelle-tage/programm-interkulturelle-tage.php

Auf Grund der aktuellen Coronaverordnung wird die Veranstaltung im Rahmen der 3G-Regelung stattfinden. Halten sie daher bitte einen entsprechenden Nachweis bereit.

Da die Anzahl der Teilnehmenden begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung unter: regionalbuero-dresden(at)valentinlippmann.de.


Die 31. Interkulturelle Tage in Dresden sind am 26. September gestartet und bieten noch bis zum 17. Oktober 2021 ein vielfältiges Programm.

Einer der Programmschwerpunkte in diesem Jahr ist die Politische Teilhabe. Unsere Stadträtin Tina Siebeneicher, Sprecherin für Migration und Integration, lädt alle Interessierten zur Diskussion ein über die Teilhabe von Migrant*innen in der Kommunalpolitik und stellt die Frage: Wie möchtest Du Stadtpolitik mitgestalten?

Es soll darum gehen, welche Beteiligungsmöglichkeiten es in unserer Stadt bereits gibt und wie diese für Menschen mit Migrationshintergrund besser zugänglich gemacht werden können. Wir wollen ins Gespräch kommen, wie Beteiligungsprozesse besser organisiert werden können und sollten, so dass Menschen mit Migrationsgeschichte an Entscheidungen in unserer Stadt mitwirken können und ihre Themen mehr Gehör finden.

Seid gern dabei!

Mittwoch, den 6. Oktober, 19 Uhr im Bürgerbüro von Thomas Löser in der Johannstadt (Böhnischplatz 11, 01307 Dresden)


Bei unserer Mitgliederversammlung am 6. Oktober um 19 Uhr im Volkshaus Dresden (Schützenplatz 14) sollen der Bundestagswahlkampf, seine Besonderheiten in pandemischen Zeiten sowie das Ergebnis der Wahl und seine Bedeutung für uns Dresdner GRÜNE im Zentrum stehen. Über all das wollen wir mit euch diskutieren.

Neben der Auswertung des Wahlkampfes möchten wir bei der kommenden Mitgliederversammlung auch unsere Delegierten für die nächste Bundesdelegiertenkonferenz (BDK) wählen.



Zum Ergebnis der Bundestagswahl in Dresden erklären Henriette Mehn und Klemens Schneider, Sprecher*innen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Dresden:

„Vielen Dank an alle unsere Wähler*innen in Dresden und an alle, die Parteien gewählt haben, die nicht zu einer Normalisierung von Rechtsextremismus, Hass, Hetze und Gewalt beitragen. Herzlichen Glückwunsch an unsere beiden neuen Dresdner Bundestagsabgeordneten Merle Spellerberg und Kassem Taher Saleh. Auch dank des überdurchschnittlichen GRÜNEN Wachstums in den Dresdner Bundestagswahlkreisen können beide über die Landesliste unserer Partei in den Bundestag einziehen. Zum ersten Mal stellen wir GRÜNE damit zwei Bundestagsabgeordnete aus Dresden. Hinter uns liegt ein engagierter und leidenschaftlicher Wahlkampf in einem schwierigen politischen Umfeld. Massive Anfeindungen und harte Auseinandersetzungen prägten diesen Wahlkampf. Wir GRÜNE haben es geschafft unser Ergebnis in den Dresdner Wahlkreisen nahezu zu verdoppeln. Mit so vielen engagierten Mitgliedern wie noch nie haben wir einen intensiven Wahlkampf in Dresden geführt. Das zeigt, wie stark wir uns strukturell als eine der führenden politischen Kräfte in Dresden gefestigt haben.“

Die künftige Dresdner Bundestagsabgeordnete Merle Spellerberg erklärt:

„Ich bedanke mich herzlichst für das Vertrauen der Wähler*innen und freue mich sehr auf die nun vor mir liegende Arbeit. Wir haben mit einer starken Kanzlerkandidatin für Veränderung gekämpft und mit Abstand das beste Bundestagswahlergebnis aller Zeiten erreicht. Das ist ein riesiger Erfolg für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Das Ergebnis zeigt, dass viele Menschen der Überzeugung sind, dass es eine starke Kraft für Klimaschutz und Demokratie im Bundestag braucht. Auch wenn wir angesichts der Herausforderungen der Klimakrise mit anderen Zielstellungen in diesen Wahlkampf gegangen sind.“

Der künftige Dresdner Bundestagsabgeordnete Kassem Taher Saleh erklärt:

„Es war eine lange Wahlnacht, an deren Ende klar ist, dass ich dem nächsten Deutschen Bundestag angehören werde. Davon bin ich überwältigt und bedanke mich bei allen, die das möglich gemacht haben, zuallererst natürlich bei den Wähler*innen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, aber auch den vielen ehrenamtlichen Helfer*innen, die unermüdlich für diesen Erfolg gekämpft haben. Diese Bundestagswahl, war eine Klimawahl. Klimaschutz kommt auch im vom Strukturwandel geprägten Sachsen eine große Rolle zu. Wir haben zudem ein verlässliches Angebot gemacht für Gerechtigkeit und standhafte Demokratie. Ich freue mich darauf, mich dafür im Bundestag einsetzen zu können.“


Am Sonntag ist Bundestagswahl. Nicht vergessen & mit beiden Stimmen GRÜN wählen!


Am Freitag ist es wieder so weit, es ist Globaler Klimastreik - mit über 400 Aktionen allein in Deutschland!

In Dresden geht es um 14 Uhr mit der Auftaktkundgebung und Konzert im Alaunpark los, um 15.15 Uhr beginnt die Laufdemo.

Wir Dresdner Grünen sammeln uns um 14.45 Uhr in der Nähe der Kletterspinne im Alaunpark. Wir haben einige liebevoll hangemalte Plakate dabei, die wir gerne an Euch ausgeben.

Natürlich könnt Ihr auch später dazu stoßen - z.B. bei der Zwischenkundgebung um 16.45 Uhr am Theaterplatz.

Wir sehen uns am Freitag!


In der öffentlichen Wahrnehmung ist die Klimakrise oft ein Konflikt zwischen den Generationen. Die Alten, denen das Klima und die Zukunft unseres Planeten vermeintlich egal ist, weil sie die verheerendsten Folgen unseres bisherigen Lebensstils nicht mehr am eigenen Leib erfahren werden.

Die Jungen, die in ihrer Radikalität alles zu entwerten scheinen, wofür die Alten gearbeitet haben, und ihnen nicht gönnen, nach einem Leben voller Arbeit den Lebensabend auf Kreuszfahrtschiffen und an fernen Stränden zu genießen; die Verzicht nie am eigenen Leib erfahren mussten.

Nicht nur die Parents und Omas for Future zeigen, dass diese (Über-) Zeichnung nicht das ganze Bild zeigt. In Ost- und Westdeutschland gab es schon vor Jahrzehnten durchaus erfolgreiche Umweltbewegungen, aus denen nicht zuletzt die Grüne Partei hervorgegangen ist und mit der sich viele Menschen aus der DDR-Umweltbewegung nach der Wiedervereinigung zu Bündnis 90/Die Grünen zusammen geschlossen haben.

Was treibt die Aktiven verschiedener Generationen an, sich für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen und die Bekämpfung der Klimakrise einzusetzen? Wo liegt die Verantwortung für unser aller Zukunft?  Worin sehen sie die richtigen Mittel, ihre Ziele zu erreichen?

Über diese Fragen unterhalten sich:

Klaus Gaber, Jahrgang 1943, vor der Wende aktiv in der DDR-Umweltbewegung und verschiedenen kirchlichen Basisgruppen, ab Oktober 1989 war er in der Gruppe der 20 engagiert. Im Okrober 1990 wurde er für die Grünen in den Sächsichen Landtag gewählt und war 1991 Gründungsmitglied von Bündnis 90/Die Grünen in Sachsen. Von 1994-2001 war er Dresdner Umweltbürgermeister.

Pauline Grahlmann, Jahrgang 1997, studiert im Masterstudiengang Politik und Verfassung an der TU Dresden und ist seit Herbst 2019 Mitglied der Grünen Jugend.

Charlotte Henke, Jahrgang 2001, hat 2020 in Dresden Abitur gemacht und danach einen einjährigen Bundesfreiwilligendienst in Tschechien geleistet. Seit 2021 ist sie Sprecherin der Grünen Jugend Sachsen.

Das Gespräch moderiert Claudia Creutzburg, Jahrgang 1978.


Unsere Aktionen zur Europäischen Woche der Mobilität

Zwischen dem 16. und 21. September findet Ihr unsere Aktiven in Pieschen, Laubegast, Blasewitz, Klotzsche und der Altstadt mit verschiedenen Aktionen im Rahmen der Europäischen Woche der Mobilität. Weitere Informationen findet Ihr auf unserer Themseite.



Am Freitag, 17. September, 12.30 Uhr ist Robert Habeck bei uns in Dresden, Jorge-Gomondai-Platz, zu Gast und hält eine politische Rede.  Diese Bundestagswahl ist eine Richtungswahl und eine Riesenchance für Deutschland. Die Chance auf einen Politikwechsel vom Abwarten und Reparieren zu einer vorausschauenden Politik der Erneuerung. Klimaschutz, die ökologische Modernisierung der Industrie, bessere Schulen, über Beschleunigung bei der Digitalisierung, mehr Verkehr auf der Schiene, bezahlbare Mieten in der Stadt, gute Grundversorgung auf dem Dorf und ein starkes und handlungsfähiges Europa sind die zentralen Themen nicht nur dieses Wahlkampfes,sondern unserer Zeit.

Bevor Robert seine Rede hält, wird es ab 11.30 Uhr Musik von der Offbeat Cooperative geben und Ihr könnt ab 12 Uhr unsere Kandidat*innen, Merle & Kassem, noch einmal auf der Bühne sehen. Auch die beiden würden sich über Eure Unterstützung an diesem Tag sehr freuen! Moderiert wird die Veranstaltung von Agnes Scharnetzky (Co-Vorsitzende unserer Stadtratsfraktion). Für alle Wortbeiträge ab 12 Uhr wird es eine Gebärdendolmetschung geben.

Für diese Veranstaltung wird ein der Inzidenz angepasstes Hygienekonzept auf Grundlage der aktuellen Corona-Schutzverordnung gelten. Wir bitten Euch, eine medizinische Maske dabei zu haben und auf angepasste Abstände zu achten. Sollten Abstände von min. 1,5m nicht möglich sein, bitten wir Euch, Mund und Nase mit der medizinischen Maske zu bedecken.


Merle Spellerberg ist die GRÜNE Direktkandidatin im Dresdner Norden und sie steht für eine feministische Außenpolitik. „Aber was ist das eigentlich - eine feministische Außenpolitik?“ Welche Rolle spielen Menschenrechte? Und wie können wir Repräsentation und Ressourcen in der internationalen Politik gerechter und inklusiver verteilen? Diese und weitere Fragen beantwortet Merle am Dienstag, den 14.09, ab 19 Uhr vor dem Atelier in der Oschatzer Straße 5.

Nach einem kurzen thematischen Input steht der Abend zum gemeinsamen Austausch zur Verfügung. In entspannter Atmosphäre können Sie Merle kennenlernen und alle offenen Fragen vor der Bundestagswahl an sie richten.


Frauen sind häufiger von Armut betroffen als Männer. Besonders Alleinerziehende, besonders im Alter. Warum ist das so?  Wie unterscheiden sich hier Ost und West? Welche Rolle spielt der Staat und welche Rolle Eigenverantwortung? Gemeinsam mit unserer Bundestagskandidatin Merle Spellerberg und spannenden Gästen möchten wir diese Fragen beantworten. Unter anderem mit dabei Kerstin Engler, Sozialpädagogin aus Dresden. Mit ihr werden wir über eigene Erfahrungen, aber auch das Frau-sein heute ins Gespräch kommen.

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der 1. Langen Nacht der Frauen.


Von Langebrück über Liegau-Augustusbad nach Radeberg -
damit Fahrrad fahren auch im Umland sicher wird:

Auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, in der Freizeit, zum Arzt, zum Einkaufen, für Besuche.

Treffpunkt Parkplatz Bahnhof Langebrück
am Freitag, den 10. September 2021
um 17:00 Uhr

Organisiert von Aktiven aus Klotzsche, Langebrück, Liegau-Augustusbad und Radeberg.


Am 10. September laden die NeustadtGRÜNEN und die Grüne Elbhangrunde ein zu einem Waldspaziergang mit Umweltminister Wolfram Günther.

Wir starten am Waldspielplatz, gehen durch den Albertpark in den Sachsenforst und sprechen dabei einerseits über sichtbare und unsichtbare Probleme der beiden Forstgebiete, andererseits aber auch darüber, welche Ideen es für eine nachhaltigere Bewirtschaftung der sächsischen Waldgebiete es gibt und wie die Zukunft des Waldes aussehen könnte und sollte.

Treffpunkt ist 14:30 Uhr am Waldspielplatz im Albertpark.


Mit den Menschen - mit Euch - ins Gespräch kommen, den Dialog führen ist Ziel des offenen Formats mit Katrin Göring-Eckardt. Sie stellt sich den Fragen des Publikums - und wirbt natürlich auch für grüne Ideen.

Zum Warm-Up lädt Merle Spellerberg, Direktkandidatin in Dresden sowie Spitzenkandidatin der sächsischen Grünen, Euch ein zu einem Blick auf diesen Wahlkampf und vor allem darauf, worum es bei dieser Bundestagswahl am 26. September geht.

Interessierte Bürger*innen sind herzlich eingeladen, ihre Fragen zu stellen, Meinungen zu äußern und mitzudiskutieren.

Lucie Hammecke, Landtagsabgeordnete, moderiert das Gespräch.
Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von enVivo, für Getränke wird die Bar des objekt klein a für uns geöffnet sein.

Die Veranstaltung ist draußen geplant, bei schlechtem Wetter steht aber der Innenraum des objekt klein a zur Verfügung. Wir werden mit einem Hygienekonzept auf der Grundlage der aktuellen Corona-Schutzverordnung arbeiten. Der Einlass erfolgt auf der Grundlage der 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet), denkt also bitte daran, entsprechende Nachweise mitzubringen.


Gemeinsam mit grünen Politiker*innen aus Tschechien und Polen sowie Lucie Hammecke, der europapolitischen Sprecherin der bündnisgrünen Fraktion im Landtag, wollen wir unsere Vision für ein GRÜNES und SOLIDARISCHES EUROPA diskutieren.

Wie kann die gemeinsame Zusammenarbeit in einem solidarischen Europa aussehen?
Welchen Herausforderungen begegnen die Politikerinnen in ihrem Einsatz für Gleichstellung und Klimaschutz?
Zum Austausch in entspannter Atmosphäre gibt es Essen, Getränke und ein Programm für die ganze Familie.

Die Veranstaltung findet im Gehepark nahe der Gehestraße in Dresden Pieschen statt.

Von 15-16 Uhr findet eine deutsch-englischsprachige Podiumsdiskussion mit den Gästen statt. Diese wird live auf Facebook gestreamt: fb.me/e/1GlJinpYY
Podium:
Merle Spellerberg (Direktkandidatin zur Bundestagswahl, BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN)
Lucie Hammecke (Europapolitische Sprecherin der BÜNDNISGRÜNEN Landtagsfraktion)
Magdalena Davis (Co-Vorsitzende der CZ Grünen)
Lenka Simerská (Grüne Spitzenkandidatin in der Nachbarregion Ústí, CZ)
und Julia Rokicka (Vorsitzende der Grünen Breslau, PL)


Gegen die Stimmen aller Oppositionsfraktionen im Bundestag verabschiedete die Große Koalition 2020 eine Wahlrechtsreform, die für die Bundestagswahl 2021 schon greift. Entgegen der in Deutschland üblichen demokratischen Praxis, Wahlrechtsreformen nicht mit der aktuellen Regierungsmehrheit, sondern mit einem breiten Konsens zu verabschieden, soll diese Reform den Bundestag verkleinern. Ob die Reform diese Wirkung jedoch überhaupt erzielt ist mehr als fraglich. Viel schlimmer noch bevorteilt sie CDU/CSU und SPD und könnte im Falle eines knappen Wahlergebnisses Koalitionsmöglichkeiten jenseits der Union verhindern.

Um die Reform sowie ihre Auswirkungen allgemein und für uns Grüne besser zu verstehen und zu diskutieren, veranstaltet der Kreisverband am Mittwoch, 8.9. um 19 Uhr einen Grünen Tisch in Thomas Lösers Wahlkreisbüro am Bönischplatz 11 in der Johannstadt. Unser Landtagsabgeordneter und Innenpolitischer Sprecher der Fraktion Valentin Lippmann wird die Reform mit uns diskutieren. Darüber hinaus wollen wir über Grüne Konzepte zu anderen wahlrechtlichen Fragen reden, z. B. die Fünfprozenthürde, das Wahlrecht ab 16 sowie Mehrheits- und Verhältniswahlrecht.  

Kommt dazu, wenn Ihr mitdiskutieren oder einfach nur zuhören möchtet. Wir freuen uns darauf, Euch am Mittwoch geimpft, genesen oder getestet in der Johannstadt begrüßen zu dürfen!


Als eine von 5 Demos zum CSD Dresden 2021 starten wir mit unserer Fahrraddemo um 13.55 Uhr vor unserer Geschäftsstelle am Wettiner Platz 10 und winden unseren Weg durch die Stadt, über die Augustusbrücke, dann die Königstraße und treffen am Albertplatz die Hauptdemo, mit der es dann gemeinsam zum Alaunplatz geht.

Dort findet ab 16 Uhr das CSD-Straßenfest statt, wo Ihr u.a. unsere Bundestagskandidatin Merle Spellerberg ab 17 Uhr bei der CSD-Diskussionsrunde auf der Bühne erleben dürft.

Die Demorouten findet Ihr hier: https://www.csd-dresden.de/demorouten-zum-csd-2021/


mit: Torsten Schulze (wirtschaftspolitischer Sprecher der Grünen Stadtratsfraktion), Pierre Tannert & Romy Jähnig (beide KlubNetzDresden e.V.), Steffen Kache (LIVEKOMM, LiveMusikKommission, Verband der Musikspielstätten Deutschland e.V.).

Wann: Donnerstag, 2. September, 19 Uhr
Wo: Sektor Evolution, An der Eisenbahn 2, 01099 Dresden

Clubs sind alternative Kulturorte. Sie beleben die Stadt mit ihrem vielfältigen Kulturangebot, sie leben Toleranz und Demokratie und sie bieten eine Bühne für Künstler*innen. Clubs gehören zu Dresden und zu unserer Kulturlandschaft. Durch steigende Mieten und Gentrifizierung müssen seit einigen Jahren aber immer mehr Clubs schließen. Die Corona-Pandemie hat diesen Trend noch verstärkt. Wie können wir Clubs dagegen schützen und ihren Erhalt fördern?

Gemeinsam mit Akteur*innen der Dresdner Clubszene wollen wir über die kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung der Clubs diskutieren: Wie ist ihre Situation in Dresden und welche Unterstützung brauchen sie?


Triff deine Kandidat*innen!

Mit Kassem Taher Saleh für Plauen (WK 159 - Dresden I) und Merle Spellerberg für Löbtau (WK 160 - Dresden II)

Wir laden ein zum Gespräch mit unseren Kandidierenden für den Bundestag.

Wann: Montag, 30. August, 16 Uhr
Wo: Bienertbrücke (Hofmühlenstraße Ecke Bienertstraße)

Noch haben wir es in der Hand, das Ausmaß der Klimakrise einzudämmen und damit die Grundlagen unseres Lebens, unseres Wohlstandes und unserer Freiheit zu bewahren. Mit unserem Klimaschutz-Sofortprogramm legen wir zehn konkrete Vorschläge vor, wie wir das Klima retten und Menschen(leben) schützen können.

Stellt Fragen und kommt mit uns über diese und andere Themen ins Gespräch.


Wanderung mit Merle Spellerberg im Wachwitzgrund

Wann: Sonntag, 29. August, 11 Uhr
Wo: Treff Bushaltestelle Linie 63 - Altwachwitz

Unsere Städte werden immer wärmer. Es wird trockener und die Temperaturen steigen. Andererseits kann es über längere Zeiträume heftige Niederschläge geben, die Überschwemmungen, Bodenerosionen und Zerstörungen der Infrastruktur zur Folge haben können. Grüne Oasen in den Tälern und Gründen des Elbhangs, wie der Wachwitzgrund, sorgen für einen Ausgleich, Kühlung in Hitzeperioden und natürlich auch für die Erholung der Menschen. Doch selbst die Natur kommt immer mehr in Bedrängnis. Aber was haben schwindende Artenvielfalt und Klimakrise mit dem Fernsehturm zu tun? Dies soll Ausgangspunkt der geführten Tour durch den Wachwitzgrund sein.

Der Wachwitzgrund ist Bestandteil des weitgehend unbekannten europäischen Schutzgebietsnetzes NATURA 2000. Ein Teil des Fauna-Flora-Habitat Gebiets (kurz: FFH-Gebiet) „Elbhänge zwischen Loschwitz und Bonnewitz“ umfasst den Wachwitzgrund. Hier gibt es Tiere und Pflanzen, Lebensräume wildlebender Arten, die auch aus europäischer Sicht schützenswert sind. Manuela Schott, GRÜNE Ortschaftsrätin im Schönfelder Hochland wird beispielhaft erläutern, warum die Natur unsere Hilfe braucht.

Uwe Katscher von der Bürgerinitiative Fernsehturm Dresden wird im 2. Teil der Wanderung die Pläne rund um die beabsichtigte Wiederbelebung des Dresdner Fernsehturms erläutern. Was besonders im Fokus der Bürgerinitiative steht ist die Frage: Wie wirken sich die Pläne des Verkehrs- und Mobilitätskonzeptes auf die Anwohner*innen aus? Wer soll das bezahlen? Und können wir uns solche kostspieligen Projekte in Zeiten des Klimawandels noch leisten?


Merle Spellerberg, unsere Direktkandidatin im Wahlkreis Dresden II - Bautzen II, lädt ein zum Kleidertausch mit anschließender Diskussion

am Mittwoch, 25.08, 18-21 Uhr
im Alaunpark

Bei dieser Veranstaltung mit Kleidertausch und anschließender Diskussion über Nachhaltigkeit und globale Gerechtigkeit in der Modeindustrie sind dabei:
- Anna Cavazzini, MdEP, Vorsitzende des Ausschusses für Binnenmarkt und Verbraucherschutz im Europaparlament
- Steve Kuppke, Inhaber von Unipolar.

Gerne Kleidung zum Tauschen mitbringen und natürlich Fragen für die Diskussion!

Der Kleidertausch startet um 18 Uhr, gegen 19 Uhr beginnt die Diskussion mit anschließender Möglichkeit zum lockeren Austausch.


Die schnelle Eroberung Afghanistans durch die radikal islamistischen Taliban erschüttert viele Menschen in Deutschland zutiefst. Die Dresdner Direktkandidat:innen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordern vom Dresdner OB Hilbert ein Zeichen der Menschlichkeit:

Kassem Taher Saleh, Direktkandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Wahlkreis 159 erklärt: „Die Blockade der Bundesregierung bei der Aufnahme der Ortskräfte wird für viele Tod oder Gefangenschaft bedeuten. Jetzt müssen deutsche Soldaten in einem höchst riskanten Einsatz ihr Leben aufs Spiel setzen, um wenigstens noch Ausländer und einige der Schutzbedürftigen aus Kabul zu evakuieren. Viele der deutschen Soldatinnen und Soldaten in den Afghanistaneinsätzen kamen aus Ostdeutschland. Auch in Dresden tragen wir eine moralische Verantwortung für unsere Ortskräfte und ihre Familien. Wir fordern Oberbürgermeister Hilbert daher dazu auf, ein Zeichen der Menschlichkeit zu setzen und sich gegenüber der Bundesregierung für die Aufnahme eines Sonderkontingents Geflüchteter bereitzuerklären.“

Merle Spellerberg, Direktkandidatin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Wahlkreis 160 ergänzt: „Der militärische Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan war und ist auf vielen Ebenen problematisch. Hier muss in der nächsten Legislaturperiode eine gründliche Aufarbeitung folgen, das schulden wir sowohl den Menschen in Afghanistan als auch unseren Soldatinnen und Soldaten. Unter der Herrschaft der Taliban ist für Frauen kein eigenständiges und freies Leben möglich. Daher gilt es, insbesondere Frauen, gerade Aktivistinnen, eine Flucht zu ermöglichen. Oberbürgermeister Hilbert hat die Möglichkeit, diesmal dem Vorbild vieler seiner deutschen Amtskolleginnen und -kollegen zu folgen und die Bereitschaft Dresdens zur Aufnahme afghanischer Geflüchteter zu bekräftigen.“

 


Dienstag, 17. August, 17 Uhr: Gartengespräch - Was bedeutet der Klimawandel für den Elbhang?

In sommerlichem Gartenambiete sprechen Merle Spellerberg, Direktkandidatin im Wahlkreis Dresden II - Bautzen II, und Bernhard Herrmann, sächsischer Spitzenkandiat für den Bundestag und Direktkandidat im Wahlkreis 163 über den Klimawandel:

Welche Auswirkungen wird er auf den Elbhang haben und welche Maßnahmen kann die Politik im Bereich Klima- und Naturschutz treffen?

Nach einem kurzen Input besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch mit den Kandidierenden in entspannter Atmosphäre.

Für Getränke ist gesorgt.

 

Wann: Dienstag, 17. August, 17 Uhr
Wo: Veilchenweg 9, 01326 Dresden


Freie Künstler*innen und Kulturförderung.
Ort: Blaue Fabrik, Eisenbahnstr. 1, 01097 Dresden

Die Corona-Pandemie hat die Situation der freien Kulturszene wie ein Brennglas verstärkt und sichtbar gemacht: Die vorhandenen Fördermöglichkeiten erlauben den Künstler*innen oftmals keine ausreichende Honorierung, Arbeitslosen- oder Rentenversicherung.

Wie sehen gute Arbeits- und Lebensbedingungen für freischaffende Künstler*innen aus? Welche Handlungsmöglichkeiten hat die Politik, um die Ist-Situation zu verbessern? Wie muss Kulturförderung weiterentwickelt werden? Was muss bei den Regelungen zu sozialen Absicherungsmöglichkeiten und der Arbeitslosenversicherung geändert werden, damit auch Künstler*innen fair daran partizipieren können? Was kann die Gesellschaft aus Modellen künstlerischer Arbeit lernen?

Eine Diskussion mit
- Cindy Hammer, Tänzerin und Choreografin, go plastic company
- Christian Rätsch, Bildender Künstler, Vorsitzender des Künstlerbunds Dresden
- Milko Kersten, Dirigent, Präsident des Sächsischen Musikrats
- Erhard Grundl, kulturpolitischer Sprecher der bündnisgrünen Bundestagsfraktion

Moderation:
- Claudia Maicher, kulturpolitische Sprecherin der bündnisgrünen Landtagsfraktion, Vorsitzende des Ausschusses für Wissenschaft, Hochschule, Medien, Kultur und Tourismus


Von Brüssel nach Berlin nach Dresden – welche Chancen bietet der Green New Deal für uns vor Ort und warum ist er so wichtig?

Zusammen mit Micha Bloss (MdEP), dem DGB Sachsen und der lokalen Initiative Dresden Zero spricht unsere Bundestagskandidatin Merle Spellerberg über lokale Anknüpfungspunkte des Green New Deals, warum eine progressive, effektive Klimaschutzpolitik schon längst überfällig ist und was es bedeutet im September für Grün zu stimmen.

Klimaschutz lässt sich nicht ohne soziale Gerechtigkeit denken und zu unserer Verantwortung gehört es auch, die globale Klimagerechtigkeit mitzudenken. Wie können diese verschiedenen Ebenen zusammen gedacht und mit dem Green New Deal umgesetzt werden?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen bekommt ihr am 25. Juli ab 16 Uhr auf dem Alaunplatz - bei schlechtem Wetter digital.

Bitte beachtet die üblichen Hygieneregeln!


19.07.2021

Mit dem Umweltminister an den Dresdner Elbwiesen


Bei unserem Elbwiesenspaziergang am 17. Juli sprachen unsere Direktkandidatin im Wahlkreis 160, Merle Spellerberg, der sächsische Umweltminister Wolfram Günther und unser Sprecher Klemens Schneider, Stadtbezirksbeirat in der Dresdner Neustadt u.a. darüber, vor welchen Herausforderungen Sachsen in der Krisenvorsorge bei Extremwetterereignissen steht. Technischer Hochwasserschutz mit Mauern, wie er aktuell für die Leipziger Vorstadt und Laubegast in Planung ist, ist oft notwendig, aber eigentlich nur die letzte Option. Wir müssen vor allem durch wirksame Klimaschutzpolitik gefährliche Extremwettereignisse vermeiden. Um dennoch gewappnet zu sein, ist es wichtig, Flächenversiegelung zu reduzieren, damit Wasser versickern kann und nicht abfließt und die sog. sekundären Gewässer zu schützen:

Teiche und überflutbare Wiesen an kleinen Flüssen und Bächen begrenzen Sturzfluten und helfen auch gegen Trockenheit und Hitze in der Stadt. Urbane Räume sollten Wasser ähnlich wie Schwämme speichern können. Der Weg dahin erfordert viele Investitionen, kann unsere Umgebung aber auch in Zukunft sicher und lebenswerter machen!

Auf der anderen Elbseite, im Wahlkreis 159, nahm unser Direktkandidat im Dresdner Süden, Kassem Taher Saleh, den Umweltminister in Empfang. Auch hier, am Wahlkampfstand an den Johannstädter Streuobstwiesen, waren natürlich die Extremwetterereignisse in NRW und Rheinland-Pfalz und die schrecklichen Folgen für die Menschen vor Ort Gesprächsthema Nummer Eins. Kassem und Wolfram konnten in Gesprächen einen Einblick geben, wie eine konsequente Klimapolitik und eine belastbarere Städtebaupolitik solchen Katastrophen in Zukunft vorbeugen kann.

Mitarbeiter*innen der Initiative Nachhaltige Johannstadt, Esther Heinke und Alexander Bernstein, berichteten von ihrer Arbeit und bestärkten uns aus ihrer täglichen Praxis in der Überzeugung, dass gerade auch im Bereich Klimaschutz Kommunikation und ernst gemeinte Bürgerbeteiligung unabdingbar sind.


Mehr zu unseren Direktkandidat*innen erfahrt Ihr auf ihren Websites:

Wahlkreis Dresden I (159) - Kassem Taher Saleh: www.kassem-taher-saleh.de

Wahlkreis Dresden II - Bautzen II (160) - Merle Spellerberg: https://merlespellerberg.de 


18.07.2021

Gemeinsam helfen. Unterstützt die Menschen vor Ort!

Im Rahmen des gestrigen Wahlkampfauftakt haben wir uns spontan entschieden, eine unserer geplanten Aktionen über den Haufen zu werfen und stattdessen ein Zeichen der Solidarität in den Westen Deutschlands, nach Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westphalen, zu senden. 

In Dresden ist die Erinnerung an die sog. Jahrhunderthochwasser von 2002 und 2013 immer noch schmerzlich präsent, aber auch die Solidarität, die wir und andere Teile Sachsens damals erleben durften. Davon wollen wir etwas zurück geben. Eine Übersicht über verschiedene Möglichkeiten, zu helfen, findet Ihr hier: https://www.gruene.de/artikel/gemeinsam-helfen


Wahlkampfauftakt am 17. Juli

Mit verschiedenen Formaten werden wir in den Sächsichen und Dresdner Wahlkampf einsteigen.

Spaziergang an den Elbwiesen mit Wolfram Günther
Zusammen mit unserem Staatsminister Wolfram Günther, sowie unseren Direktkandidierenden Merle Spellerberg und Kassem Taher Saleh gehen wie auf einen Spaziergang an den Elbwiesen. Im Gespräch soll es über die Bedeutung des innerstädtischen Landschaftsschutzgebietes und die Herausforderung im Umgang damit gehen. Treff ist am 17.07. um 10:45 Uhr am Musikpavillion unterhalb der Albertbrücke. Der Spaziergang führt über die Brücke bis an die Streuobstwiesen Johannstadt und wird mit einem Gespräch mit der Initiative "Nachhaltige Johannstadt" ausklingen.

Flashmob "Der Job heißt Bundeskanzlerin"
Mit Annalena haben wir das erste Mal die Chance auf eine bündnisgrüne Kanzlerin. Leider müssen wir feststellen, dass sich Annalena zahlreichen Angriffen ausgesetzt sieht, die mehr oder weniger offensichtlich darauf abzielen, ihr als Frau die Eignung für eine Führungsposition abzusprechen.
Zum Wahlkampfauftakt wollen wir das öffentlich mit einem Frauen-Flashmob bekräftigen und auch unsere bündnisgrüne Frauenpower zeigen.
Treffpunkt: 17.7. um 15 Uhr, unterhalb der Albertbrücke (Neustädter Seite, Richtung Innenstadt)

Einige unserer Regionalgruppen werden sich mit Infoständen präsentieren und Sonnenblumen und Infomaterial verteilen:
DD-Plauen: F-C-Weißkopf-Platz 9-13 Uhr, sowie Nürnberger Platz 13-17 Uhr (mit Direktkandidat Kassem Taher Saleh)
DD-Blasewitz: Schillerplatz 9-13 Uhr (mit Direktkandidat Kassem Taher Saleh)


Regenbogenfahne hissen in Pirna: Sonntag, 4. Juli

Solidarität zeigen in Pirna.

Die AG QueerGrün ist am Sonntag, 4. Juli um 18 Uhr beim jährlichen Hissen der Regenbogenflagge in Pirna dabei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sie zu begleiten! Wir zeigen unsere Solidarität mit der Community vor den Toren Dresdens. Die Sächsische Staatsministerin für Demokratie, Katja Meier, wird vor Ort eine Rede halten.

Wir packen unsere Flaggen und Fähnchen ein und fahren (gerne gemeinsam) nach Pirna: Abfahrt ist am Sonntag um 16:50 Uhr mit der S1 ab Dresden-Neustadt, neun Minuten später ab Dresden Hauptbahnhof.  

Wer noch eine Regenbogenflagge o.ä. besitzt, kann diese gerne mitbringen!


Montag, 21. Juni, 19.30 Uhr: Themenabend Bundeswehr

"Brauchen wir die Bundeswehr? - Was braucht die Bundeswehr?"

Diese und verwandte Fragen diskutiert unsere Bundestagskandidatin Merle Spellerberg (Wahlkreis Dresden II - Bautzen II) mit KptLtn. Andy Clemens, Jugendoffizier der BW und Marcel Vogel, BW-Offizier a.D. am Montag, 21. Juni 2021, 19.30 Uhr auf zoom.

Nach einem einführenden Austausch auf dem digitalen Podium wird die Diskussion für alle Teilnehmer*innen geöffnet.

Ines Schreiber (Ortschaftsrätin Cossebaude, Mitglied im Stadtvorstand) und Otmar Winkler (Co-Koordinator Pieschenrunde) moderieren den Themenabend.


Freiwiligentreff Bundestagswahlkampf am Samstag, 19. Juni, 10-14 Uhr

Um Euch auf die vielfältigen Aktionen und Mitmachmöglichkeiten im Bundestagswahlkampf einzustimmen, laden wir Dresdner GRÜNE Euch am 19.6. von 10-14 Uhr zur Freiwilligennetzwerkkonferenz in die Räume und den Garten der BLAUEN FABRIK (Eisenbahnstr 1, 01097 Dresden) ein.

Bei dieser (Präsenz-) Veranstaltung gibt es verschiedene Workshops, sowohl für erfahrene Wahlkämpfer*innen als auch Einsteiger*innen und Interessierte: Neben WAHLKAMPFBASICS, ALTERNATIVEN WAHLKAMPFFORMEN und dem HAUSTÜRWAHLKAMPF, wird es um WAHLKAMPF IM LÄNDLICHEN RAUM gehen.

Außerdem wollen wir einfach mal wieder informell zusammenzukommen. Deshalb wird es einen Mittagsimbiss geben und für den Ausklang laden wir alle Teilnehmenden ein, etwas Süßes (Muffins, Kuchen o.ä.) mitzubringen und die Veranstaltung bei einem kleinen Nachmittagspicknick ausklingen zu lassen.

Wenn Ihr mit uns gemeinsam in Wahlkampfstimmung kommen wollt und bei der Freiwilligenkonferenz dabei seid, meldet Euch gerne per E-Mail bei uns. Auch interessierte Nicht-Mitglieder sind willkommen!


Wie wollen wir wohnen? (Stadtratsfraktion)

Betongold oder Gemeinwohl? Flächen sparen oder versiegeln? Boden privatisieren oder kommunalisieren? Mietendeckel drauf oder runter? Geht sozialer Wohnungsbau auch nachhaltig? Grüne Fassaden – Quatsch oder Chance?

Thomas Löser, wohnungspolitischer Sprecher der sächsischen grünen Landtagsfraktion sowie Sprecher für Stadtentwicklung und Bau im Dresdner Stadtrat lädt am Freitag, 18. Juni ab 16 Uhr ins Zentralkino im Kraftwerk Mitte zu einer Podiumdiskussion ein.

Euch erwarten folgende Programmpunkte:

- 16.00 Registrierung/ ggf. Film

- 17.00 Uhr Begrüßung, Vorstellung Podien, Kurzablauf

- 17.15 Uhr Podium 1: Wie kommen wir zu einer vernünftigen Boden- und Mietenpolitik?
Moderation: Susanne Krause
Teilnehmer*innen: Stephan Kühn (Bürgermeister), Roman Grabolle (Aktivist), Frank Wiesner (Unternehmer), Marion Kempe (Bauforum)

- 18.15 Uhr Podium 2: Sozialer Wohnungsbau und ökologisches Bauen in Dresden
Moderation: Thomas Löser
Teilnehmer*innen: Steffen Jäckel (WID), Kassem Taher Saleh (Bauingenieur, Kandidat Grüne BtW), Eva Jähnigen (Bürgermeisterin), Claudia Blaurock (Bund Deutscher Landschaftsarchitekten, bdla)

- 19.30 – 20.30 Uhr Abschlussdiskussion – open Micro

Vor Ort sind max. 50 Plätze verfügbar, frühes Erscheinen (ab 16 Uhr) lohnt sich. Es wird zusätzlich einen Livestream per YouTube geben.
Anmeldungen sind ÜBER DIESEN LINK möglich.


Baumpflanzungen für Neumitglieder

Den Beschluss unseres Vorstandes aus dem Jahr 2019, für jeweils 15 neue Mitglieder einen Baum zu pflanzen, haben wir Dresdner Grünen am 6. Juni mit unseren Regionalgruppen Westrunde und Nordrunde einmal mehr in die Tat umgesetzt.

Im Rahmen des Internationalen Tages der StadtNatur wurden im Naturbad Zschonergrund  fünf und am Bahnhof Klotzsche zehn neue Bäume gepflanzt.

Vielen Dank an unsere Mitglieder der West- und Nordrunde, die sich an der Arbeit beteiligt und für u.a. Esskastanien, Walnüsse und Haselnüsse große Erdlöcher ausgehoben und die Gehölze anschließend gut mit Wasser versorgt haben! Ein großer Dank auch an diejenigen, die beim wöchentlichen Gießen der jungen Bäume über den Sommer aktiv sein werden!

Bei beiden Aktionen hat auch Merle Spellerberg, unsere Direktkandidatin für den Deutschen Bundestag im Wahlkreis 160 (Dresden II - Bautzen II), mit gepflanzt.

Für weitere Baumpflanzaktionen suchen wir noch ausreichend große und öffentlich zugängliche Flächen im Stadtgebiet. Es sollte Platz für mindestens fünf Bäume sein.


Stadtparteitag 2021: Wahlen und Antrag gegegen den Ausbau der A4

Auf unserem gestrigen Stadtparteitag konnten wir endlich unseren neuen Stadtvorstand wählen. Das Sprecher*innenduo besteht nun aus Henriette Mehn und Klemens Schneider, Schatzmeister bleibt Valentin Lippmann. Weitere Mitglieder des Stadtvorstandes sind: Till Käbsch, Henriette Krüger, Ines Schreiber und Wolf-Georg Winkler. Herzlichen Grlückwunsch zur Wahl!

Wir danken den scheidenden Vorstandsmitgliedern Doris Geburek, Franziska Lordick und allen voran unserer langjährigen Sprecherin Susanne Krause. Danke für Euren Einsatz in den letzten Jahren!

Auch ein wichtiger politischer Antrag wurde gestern einstimmig beschlossen: "Kein sechs- bis achtspuriger Ausbau der A4 in Dresden - für eine nachhaltige Mobilität."

Im Anschluss an den Stadtparteitag fanden die Mitgliederversammlungen für die Aufstellung unserer Direktkandidaturen für die Wahlkreise 159 und 160 statt. Für den Wahlkreis 159 wurde Kassem Taher Saleh aufgestellt, für den Wahlkreis 160 Merle Spellerberg. Beide sind mit den Plätzen 3 und 4 auch auf der sächsischen Landesliste gut platziert. Herzlichen Glückwunsch, Merle und Kassem!

Das weitläufige Areal der Saloppe bot außerdem drei weiteren Regionalgruppen unseres Kreisverbandes die Gelegenheit, sich formell zu konstituieren: Auch die Regionalgruppen Blasewitz, Plauen und Pieschen haben nun je ein gewähltes Sprecher*innenduo. Herzliche Glückwünsche!

Ein ganz großes Dankeschön an Dr. Wolfgang Deppe für seinen Einsatz im "GRÜNEN Testzentrum"! Dank seines Einsatzes konnten wir allen Mitgliedern, die es nicht in eines der Testzentren geschafft haben, einen Selbsttest vor Ort ermöglichen.

Auch allen Mitgliedern, die durch ihren Einsatz im Präsidium, in der Wahlkommission oder durch pragmatisches Anpacken, wenn Hilfe gebraucht wurde, Vorstand und Geschäftsstelle bei der Durchführung des Parteitages unterstützt haben gilt unser großer Dank! 

  • Beschluss: Kein sechs-bis achtspuriger Ausbau der A4 in Dresden

GRÜNER PLAUSCH mit unseren drei Dresdner Landtagsabgeordneten

Wir freuen uns, am 09. Juni, ab 18 Uhr wieder zu einem interessant besetzten GRÜNEN PLAUSCH einladen zu können. Diesmal werden unsere drei Dresdner Landtagsabgeordneten Lucie Hammecke, Valentin Lippmann und Thomas Löser aus dem im Mai beschlossenen Haushalt des Freistaats Sachsen und den vorangegangenen Verhandlungen berichten, die sich über fast ein Jahr hingezogen haben.

Es war der erste sächsische Haushalt, den die bündnisgrüne Landtagsfraktion in Regierungsverantwortung mitverhandelt hat. Wie hat sich das Verfahren dadurch verändert? Wann standen welche Projekte fest? Welche Ergänzungen konnten im parlamentarischen Verfahren noch erreicht werden? Und wie steht es um die Verhandlungen zur Aussetzung der Schuldenbremse? Zu diesen und allen anderen Fragen, die Ihr mitbringt, werden uns die drei Rede und Antwort stehen.

Das Format GRÜNER PLAUSCH soll dem regelmäßigen kurzen Austausch zwischen Mitgliedern und Funktionsträger*innen unseres Kreisverbandes dienen. Thematisch begrenzt wird das Gespräch nur durch die Themenschwerpunkte der Personen auf dem Podium.


Mobilisierung zu NoPegida für Montag, den 31.05. ab 17:15 Uhr

Kommenden Montag treten in Dresden gleich zwei neurechte Szenegrößen auf die Bühne von Pegida: Jürgen Elsässer und Andreas Kalbitz.

Um den Gegenprotest auf etwas breitere Füße zu stellen und Pegida in die Zange zu nehmen, haben Mitglieder der AG NEON neben den Aktiven von Nationalismus raus aus den Köpfen und Hope einen weiteren Gegenprotest an der Ostseite des Altmarktes angemeldet.

Aufgrund der angekündigten Neonazigrößen ist mit überregionaler Mobilisierung und schlimmsten Äußerungen zu rechnen. Hinzu kommt der quasi-Zusammenschluss mit Querdenken.

Wir treffen uns ab 17.15 Uhr zwischen den beiden Brunnen an der Ostseite des Altmarkts. Für eventuelle aktuelle Änderungen beachtet bitte die sozialen Netzwerke unter #dd3105.

Wir freuen uns, Euch zu sehen - selbstverständlich mit Abstand, Maske und so weiter und so fort.


Werkstatttag: Energ(et)isch gegen die Klimakrise! (Stadtratsfraktion)

Die Auswirkungen der Klimakrise treffen uns auch in Dresden immer deutlicher: heißere Sommer, trockene Böden, sterbende Bäume. Es bleiben uns nur noch wenige Jahre für die entscheidenden Veränderungen, um das 1,5 Grad-Ziel zur Begrenzung der Erderwärmung zu erreichen. Was bedeutet das für unsere zukünftige Energie- und Wärmeversorgung? Welche Lösungen sind möglich, hier und anderswo ab? Was kann jede*r Einzelne tun?
 
Am 29. Mai von 10 Uhr bis 13 Uhr lädt die Grüne Stadtratsfraktion ein zu einer Online-Veranstaltung mit Livestream aus dem Dresdner Rathaus, in dem wir diese und andere Fragen mit Expert*innen aus dem Klima- und Energiebereich und Verantwortlichen für die Energieversorgung diskutieren können.
 
Referent*innen am 29. Mai:
⦁ Udo Mellentin, Diplom-Hydrologe
⦁ Rutger Kretschmer, Bereichsleiter Kraftwerke der SachsenEnergie
⦁ Sabine Krieger, ehem. Grüne Stadträtin München und Aufsichtsrätin Stadtwerke München
⦁ Klaus Gaber, ehem. Grüner Umweltbürgermeister, Energiegenossenschaft Neue Energien Sachsen Ost
⦁ Stephan Riedel, Fa. Naturstrom
 
Im Juli wird sich dann eine Ideen-Werkstatt als Präsenz-Veranstaltung anschließen, wo wir mit allen Interessierten überlegen wollen, wie wir die notwendigen Veränderungen gemeinsam gestalten und in politisches und persönliches Handeln münden lassen können.
 
Wir freuen uns, wenn wir uns uns am 29. Mai Online sehen.

Die Zugangsdaten gibt es hier: www.gruene-fraktion-dresden.de/veranstaltung/werkstatttag-energetisch-gegen-die-klimakrise/


Dresdner GRÜNE freuen sich über anhaltendes Mitgliederwachstum

Der Stadtvorstand der Dresdner Bündnisgrünen konnte in seiner Sitzung am 17. Mai das eintausendste Mitglied aufnehmen. Über die erstmals erreichte Vierstelligkeit hinaus zählt die Partei nun insgesamt 1.011 Mitglieder. In den letzten fünf Jahren hat sich der Kreisverband mehr als verdoppelt. Im Mai 2016 zählte der Kreisverband noch 480 Mitglieder.

Besonders seit der Ankündigung, dass mit Annalena Baerbock eine junge Frau aus einem ostdeutschen Bundesland als Kanzlerkandidatin in den Bundestagswahlkampf einsteigen wird, bekommt das Mitgliederwachstum neuen Anschub. Bereits davor verzeichnete die Partei einen regelrechten Zustrom an neuen Mitgliedern aus vielfältigen Alters- und Berufsgruppen. Der Frauenanteil beträgt jetzt 33,6 Prozent. Vor fünf Jahren lag er noch unter 30 Prozent.

„Die vielen neuen GRÜNEN-Mitglieder honorieren unseren konstruktiven politischen Beitrag auch in der Stadtpolitik, sie wollen Ehrlichkeit und respektvolles Miteinander. Der klare GRÜNE Kompass in Bereichen wie Klimaschutz, Demokratie und Verkehrspolitik überzeugt. Zuletzt waren es zunehmend auch Themen wie Gleichstellung, Frauenpolitik und Vielfalt, die den Ausschlag zum Beitritt gegeben haben. Wir nehmen diesen Rückenwind und die Bereicherung durch die unterschiedlichen neuen Ansichten mit in die inhaltliche Arbeit des Kreisverbands. Ich bin sehr optimistisch, dass dieser Schwung uns auch zu einem guten Ergebnis bei der Bundestagswahl tragen wird“, freut sich Susanne Krause, Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Dresden.

Anfang Juni wählen die Dresdner GRÜNEN auf einem Parteitag ihre Direktkandidat*innen für die Dresdner Bundestagswahlkreise und einen neuen Stadtvorstand.


Der Stadtvorstand bedauert den Austritt der beiden langjährigen Parteimitglieder Johannes Lichdi und Michael Schmelich aus unserer Dresdner Stadtratsfraktion.

Johannes Lichdis Entscheidung ist schmerzlich, da er in der Vergangenheit Impulsgeber für einige wichtige politische Projekte war und mit seiner Erfahrung und Expertise einen wesentlichen Beitrag zur politischen Arbeit geleistet hat. Unter anderem hat er gemeinsam mit der damaligen Stadträtin Kerstin Harzendorf maßgeblich die Bürgerbeteiligungssatzung von Dresden gestaltet.

Seine Entscheidung zum Austritt wurde von ihm bereits vor einigen Wochen intern angekündigt. Wenn sich jemand auch nach eigener Darstellung zunehmend von der Zusammenarbeit innerhalb der Fraktion immer weiter entfernt hat und das zu zunehmender Lähmung führt, ist eine Entscheidung zum Austritt nachvollziehbar. In den letzten Jahren ist immer wieder offensichtlich geworden, dass Johannes Lichdi und die Mehrheit der GRÜNEN-Stadträtinnen und -Stadträte einen sehr unterschiedlichen politischen Stil pflegen, der eine Zusammenarbeit immer mehr erschwert hat.

Der Austritt von Michael Schmelich kam für uns überraschender. Bei Nachfragen und Gesprächsangeboten hatte er seine Absicht bis dato nur vage angedeutet. Gerade in seiner bisherigen verantwortungsvollen Position als haushaltspoltischer Sprecher der Fraktion und vor allem als ehemaliger Sprecher unseres Kreisverbands hatten wir uns hier mehr Offenheit erhofft, zumal Michael Schmelich in den letzten Jahren die politische Ausrichtung von Partei und Fraktion maßgeblich mit geprägt hat.

Ob die Entscheidung der beiden im Interesse der Wählerinnen und Wähler ist, die BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 2019 in einer strukturell konservativen Stadt zur stärksten Kraft im Stadtrat gemacht haben, darf bezweifelt werden. Als Partei gehen wir aber davon aus, dass sie sich den Zielen, Werten, Beschlüssen und dem Programm von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN weiter verpflichtet fühlen und für diese auch außerhalb unserer Stadtratsfraktion einstehen werden. Beide haben bekundet, auch in ihrer neuen Fraktion weiterhin an der Umsetzung BÜNDNISGRÜNER Politik im Stadtrat mitwirken und weiterhin Mitglieder der Partei bleiben zu wollen. Es liegt nun an Johannes Lichdi und Michael Schmelich, gegenüber unserer Mitgliedschaft einen Weg aufzuzeigen, wie dies gelingen kann.

Für den Stadtvorstand
Susanne Krause und Klemens Schneider

Das Statement der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Dresdner Stadtrat findet Ihr hier: https://www.gruene-fraktion-dresden.de/stellungnahme-zum-ausscheiden-von-johannes-lichdi-und-michael-schmelich/

 


Die Ortsgruppe Langebrück der Dresdner Grünen begrüßt die Pläne zur Sanierung der Hauptstraße, sie ist ein Gewinn für Anwohner, Fußgänger und Busverkehr. Ein behutsames Vorgehen im denkmalgeschützten Kern ist dabei notwendig für den Erhalt des attraktiven Langebrücker Dorfkerns.
 
Durch einen aktuellen Beschluss des Stadtrates wird Langebrück erstmals seit der Eingemeindung ab Herbst 2021 von der DVB erschlossen. Die Langebrücker Grünen unterstützen selbstverständlich, dass der Bus auch zukünftig über die Hauptstraße fährt, schon jetzt durchfährt der Bus den Dorfkern. Eine Abkopplung vom neuen Busnetz ist nicht akzeptabel, denn an der Hauptstraße wohnen die Fahrgäste, nur so ist der direkte Umstieg am Bahnhof möglich. Die Langebrücker Grünen fordern nicht nur den Erhalt der Haltestelle am Spritzenhaus, sondern auch die Prüfung der Einrichtung zusätzlicher Haltestellen.

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06.05.2021

Deutsche Sprache, wohin gehst du? - Warum gendern wir?

Geschlechtergerechte Sprache ist inzwischen kein GRÜNES Nischenthema mehr, sondern wird auch gesamtgesellschaftlich breit diskutiert. Einerseits scheint die Akzeptanz zu steigen - die letzte Ausgabe des Duden enthält ein ganzes Kapitel zur Geschlechtergerechten Sprache, das Zentralkomitee der Katholiken will in seinen Veröffentlichungen künftig das Gender-Sternchen verwenden und auch in den öffentlich-rechtlichen Medien wird zunehmend gegendert. Andererseits verwahren sich viele Menschen öffentlich vehement gegen diese Veränderung der Sprache und auch unter Grünen scheint die Frage über Sinn, Unsinn und Wirkung von geschlechtergerechter Sprache nach wie vor nicht unumstritten.

Zum Thema: "Deutsche Sprache, wohin gehst du? - Warum gendern wir?" diskutieren:
Lucie Hammecke, MdL, Gleichstellungspolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag
  und
Prof. Dr. Alexander Lasch, Sprachforscher an der TU Dresden
am Mo, dem 10.05.2021, ab 19:30 Uhr via zoom.

Alle Mitglieder erhalten die Zugangsdaten zur Veranstaltung im Newsletter am Freitag, Nicht-KV-Mitglieder schreiben bitte eine E-mail an buero(at)gruene-dresden.de

Eine Initiative der GRÜNEN Pieschenrunde.


08.05.2021

Zum Tag der Befreiung: Friede, wo ist Deine Heimat?

Nie wieder!
FRIEDE, WO IST DEINE HEIMAT?
MAHNEN UND GEDENKEN – MUSIK UND TEXTE ZUM 8. MAI 1945

Der 8. Mai ist Anlass für vielfältiges Gedenken und Erinnern an alle, die ins Exil, in Verzweiflung und Selbstmord getrieben wurden, die verfolgt, entrechtet und ermordet wurden.

Der 8. Mai ist für uns auch Mahnung für die Gegenwart. Wir stehen für eine demokratische und menschenrechtsorientierte Gestaltung der Gegenwart und für ein klares NEIN zu allen nationalistischen, antidemokratischen, antisemitischen und rassistischen Bewegungen.

Der 8. Mai soll zukünftig in Loschwitz ein Tag des Erinnerns und Mahnens sein. Terror und Krieg gingen von Deutschland aus. Dresden und auch Loschwitz sind keine unbeschriebenen Blätter.

Wir hatten für dieses Jahr eine Veranstaltung mit einem umfangreichen kulturellen Programm vorbereitet. Sie sollte am Nachmittag des 8. Mai 2021 auf dem Dorfplatz Loschwitz stattfinden, neben dem Joseph-Herrmann-Denkmal. Auf dem Platz verteilt sollten 50 Stühle für Gäste und Mitwirkende stehen, coronabedingt mit dem gebotenen Abstand. Aufgrund der stark steigenden Inzidenzen haben wir uns jedoch entschieden, die Veranstaltung nicht wie vorgesehen durchzuführen, sondern in den digitalen Raum zu verlegen und hier Ausschnitte des geplanten Programms zu zeigen.

Für den 8. Mai 2022 laden wir jetzt schon zu einem Stadtteilspaziergang ein mit anschließender Veranstaltung auf dem Dorfplatz Loschwitz. Entsprechende Informationen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

EINE INITIATIVE VON BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN, REGIONALGRUPPE ELBHANG


26.04.2021

Unsere Stadtbäume brauchen Wasser

Am Stresemannplatz startet die Bewässerung

Trotz des regenreicheren Frühjahrs sind die tieferen Bodenschichten am Stresemannplatz viel zu trocken. Die Baumwurzeln finden zu wenig Wasser. Deshalb haben sich zum Tag des Baumes am 25. April 2021, die Blasewitzer Bündnisgrünen gemeinsam mit Anwohner*innen zum ersten Arbeitseinsatz in diesem Jahr getroffen und die Kastanien am Platz gegossen.

Wie im letzten Jahr wollen sie auch 2021 regelmäßig die 50 jungen Kastanien rund um den Platz bewässern.

Mit dem Nachbarschaftsprojekt haben die Blasewitzer Bündnisgrünen einen kleinen Videoclip gedreht, der gute Laune macht und vielleicht auch zum zum Mit- und Nachmachen motiviert. Möglicherweise gibt es ja auch in Eurer Regionalgruppe Mitglieder, die Aktionen rund um den Schutz unseres Stadtgrüns starten wollen. Die Geschäftsstelle unterstützt Euch gern bei Euren Vorhaben. Die Blasewitzer Regionalgruppe bietet auch Tipps rund um das Thema "Gießen" an.


25.04.2021

Herzlichen Glückwunsch, Merle & Kassem!

Die Wahlversammlung zur Aufstellung der Landesliste der sächsischen Grünen hat gestern unsere beiden Kandidat*innen für die Bundestagswahl 2021 auf die Listenplätze 3 und 4 gewählt. Sie sind Teil einer beeindruckenden Landesliste, die in vielerlei Hinsicht vielfältig ist und den sächsischen Wähler*innen ein breites Angebot macht. 

Wir freuen uns auf den Wahlkampf für diese und mit diesen beiden Kandidat*innen - Merle Spellerberg und Kassem Taher Saleh - für und mit den sächsischen Grünen in den Städten und auf dem Land für ein starkes GRÜNES Ergebnis im ganzen Land.

Hier geht es zur Pressemitteilung von Bündnis 90/Die Grünen Sachsen zur Nominierung des sächsischen Spitzentrios.


Anlässlich des bundesweiten Gedenktags für die Toten der Corona-Pandemie am 18. April legen Susanne Krause, Sprecherin des Dresdner Kreisverbands von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, und Agnes Scharnetzky, Vorsitzende der Stadtratsfraktion, um 11 Uhr einen Kranz auf dem Tolkewitzer Friedhof nieder.


"Wir nehmen an diesem Gedenktag teil, weil wir uns dadurch im Geiste neben die Trauernden stellen können, die Angehörige verloren haben. Wir möchten ihnen unsere Anteilnahme ausdrücken. Die Beisetzungen der Verstorbenen mussten im kleinsten Kreis stattfinden und viele Menschen konnten weder Abschied nehmen, noch getröstet werden, noch selbst Trost spenden. Wir sind betroffen, dass durch diese gefährliche Krankheit mehr als eintausend Dresdnerinnen und Dresdner ihr Leben verloren haben, die meisten von ihnen nach einem schweren Leidensweg. [...]"

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12.04.2021

Statt Elbwiesenreinigung

Coronabedingt fiel die große Elbwiesenreinigung dieses Jahr aus. Stattdessen rief die Landeshauptstadt Dresden zu kleineren dezentralen Sammelaktionen auf, unterstützt diese logistisch und durch die Bereitstellung von Säcken und manchmal auch Greifwerkzeugen.

In den vergangenen zwei Wochen zogen verschiedene Stadtteilgruppen der Dresdner Grünen los, um ihre Umgebung vom Müll zu befreien. Solche Aktionen bringen einerseits punktuell etwas, andererseits öffnet es hoffentlich einige Augen, den ansonsten auf einem größeren Gebiet verstreuten Müll mal auf einem Haufen zu sehen. Das macht doch deutlicher, um welche (Un)Mengen an Müll es sich handelt.

Danke an unsere Mitglieder in der Dresdner Neustadt, dem Schönfelder Hochland, in Plauen und im Dresdner Südosten!


24.03.2021

GRÜNER TISCH zum Programmentwurf für die Bundestagswahl 2021

Unter dem Hashtag #allesistdrin haben in den letzten Tagen schon viele GRÜNE Politiker*innen ihre Lieblingsteile aus dem Programmentwurf für die Bundestagswahl zitiert. Wir wollen da natürlich mitreden und laden euch herzlich zum Grünen Tisch am 31.03. ab 19.30 Uhr über zoom ein. (Alle Mitglieder erhalten die Zugangsdaten per E-Mail.)

Wir wollen dort auf das Programm mit einer Dresden-Brille, aber auch allgemein als interessierte Mitglieder schauen. Wieso steht im Programm was von Quellen-TKÜ? Kommt, wie im Grundsatzprogramm, das Thema Raumfahrt zur Sprache? Wie radikal wird das Thema Klimaschutz angegangen? Welche Linie wurde beim Thema Bürger*innenentscheide gewählt?

All diese Fragen und noch viele mehr wollen wir gern mit euch diskutieren. Und vielleicht ergeben sich dann sogar aus dem KV Dresden Änderungsanträge für das Programm - dafür braucht es schließlich "nur" zwanzig Mitglieder.

Den Programmentwurf unter dem Titel „Deutschland. Alles ist drin.“ findet ihr unter https://gruene.de/programmentwurf.


15.03.2021

Unsere Kandiat*innen für die Bundestagswahl

Wir haben gewählt! Auf unserer mit gut fünf Stunden bisher längsten digitalen Mitgliederversammlung haben wir neben vier Delegiertenlisten für die Landesversammlung der sächsischen Grünen unsere Kandidatinnen für die Bundestagswahl gewählt:

Merle Spellerberg, 24, Sprecherin der Grünen Jugend Sachsen und Kassem Taher Saleh 27, Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Migration und Antidiskriminierung bewerben sich mit Unterstützung der Dresdner Grünen auf aussichtsreiche Plätze auf der sächsischen Landesliste für die Bundestagswahl 2021. Herzlichen Glückwunsch - wir freuen uns auf den gemeinsamen Wahlkampf!

Wer mehr über Merle und Kassem erfahren möchte, findet zum Beispiel auf den Seiten zur GRÜNEN BÜHNE des Landesverbandes ihre Steckbriefe und Vorstellungsvideos.

Über 100 Mitglieder nahmen zu Spitzenzeiten an unserer inzwischen 4. digitalen Mitgliederversammlung teil und beteiligten sich durch Kandidaturen, die Beteiligung an den Abstimmungen oder Rückfragen an die Kandidierenden. Wir danken allen, die teilgenommen oder den live stream über unseren YouTube-Kanal verfolgt haben.

Zur Bestätigung der digitalen Ergebnisse läuft nun die Schlussabstimmung in einer Briefwahl an. Alle Mitglieder erhalten gegen Ende der Woche ihre Briefwahlunterlagen per Post - auch hier freuen wir uns auf eine rege Beteiligung!


11.03.2021

Digitale Mitgliederversammlung

Dresdner GRÜNE wählen Bundestagskandidat*innen für sächsische Landesliste – Digitale Mitgliederversammlung am 13.03.2021, 10 Uhr, im Livestream

Pandemiebedingt tagen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN weiterhin digital, um auch bei gesunkenen Ansteckungszahlen Risiken weiter zu minimieren. Dennoch beginnen auch bei den Dresdner GRÜNEN nun die ersten Personalentscheidungen für die Bundestagswahl am 26. September.

Bei einer Digitalen Mitgliederversammlung am 13. März 2021, 10 Uhr, werden die Dresdner Kandidierenden für die sächsischer Landesliste der GRÜNEN bestimmt. Bisher waren die Dresdner GRÜNEN mit Stephan Kühn im Bundestag vertreten, der im letzten Jahr zum Bürgermeister für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr gewählt wurde.

In diesem Jahr werden die Dresdner GRÜNEN deshalb mit neuen Gesichtern in die Wahl gehen. Mit Merle Spellerberg und Kassem Taher Saleh bewerben sich bisher zwei junge GRÜNE um die Gunst der GRÜNEN-Mitglieder. Beide setzen sich für ein weltoffenes, vielfältiges Land ein und für dafür, dass Dresden durch seine vielfältige Kulturszene, seine Qualitäten als grüne und lebendige Stadt wahrgenommen wird, statt durch Pegida und Co..

Merle Spellerberg, 24 Jahre, geboren in Höxter, studiert Volkswirtschaft, Völkerrecht und Internationale Beziehungen an der TU Dresden und ist Sprecherin der Grünen Jugend Sachsen. Ihre Schwerpunkte: Wirtschaften innerhalb der planetaren Grenzen und soziale, globale Gerechtigkeit, Feminismus und Antifaschismus.

Kassem Taher Saleh, 27 Jahre, aufgewachsen im Vogtland, geboren im Irak, ist Bauingenieur, Sprecher der GRÜNEN Bundesarbeitsgemeinschaft Migration und Flucht sowie der Landesarbeitsgemeinschaft Migration und Antidiskriminierung der sächsischen GRÜNEN. Seine Schwerpunkte: Flucht, Migration, Rassismus, Chancengleichheit und Sport.

Die Mitgliederversammlung beginnt mit einem Grußwort von Jan Otto, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Ostsachsen zu GRÜNER Industriepolitik. Außerdem wählen die GRÜNEN-Mitglieder ihre Delegierten für den Landesparteitag zur Aufstellung der Landesliste zur Bundestagswahl.

Die Wahl der Direktkandidat*innen der beiden Dresdner Bundestagswahlkreise wird pandemiebedingt weiter verschoben. Sie soll – ebenso wie die Neuwahl des Vorstandes – im Mai in Präsenz nachgeholt werden.

Ablauf:
10 Uhr: Grußwort von Jan Otto, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Ostsachsen zu GRÜNER Industriepolitik.

ca. 14 Uhr: Votenvergabe für die Dresdner Bundestagskandidat*innen für die GRÜNE Landesliste

Link zu Bewerbungen: https://wolke.netzbegruenung.de/s/F3EotnLy3sRSdan
Link zum YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCfFiN_Zd3aj5k1VFqzKIsyw


Feministische Themenwoche 2021

Im letzten Jahr mussten wir unsere Veranstaltung zu Care-Arbeit/Sorge-Arbeit zum Equal Pay Day* und der Langen Nacht der Frauen kurzfristig absagen, weil die erste Welle der Pandemie in Dresden einschlug.

In diesem Jahr wird der Internationale Frauentag 100 und fällt mit dem Equal Pay Day in dieselbe Woche. Unter dem #GeballterFeminismus sammeln wir die lokalen, digitalen Formate zu einer feministischen Themenwoche und wollen uns mit Euch über Hass im Netz, feministische Außenpolitik, Entgeltgleichheit und Sorge-Arbeit und kostenlose Periodenprodukte austauschen. Eine Übersicht und Details zu den Veranstaltungen findet Ihr hier.

Auch wer die eine oder andere dieser thematischen Veranstaltungen verpasst, ist am Ende der Woche herzlich zum Grünen Frauenstammtisch eingeladen.

*Der Equal Pay Day ist der Internationale Aktionstag für gleiche Bezahlung von Frauen und Männern. Er markiert symbolisch den geschlechtsspezifischen Entgeltunterschied, der laut Statistischem Bundesamt aktuell 19 Prozent in Deutschland beträgt. Angenommen Männer und Frauen bekommen den gleichen Stundenlohn: Dann steht der Equal Pay Day für den Tag, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, während Männer schon seit dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden.



„Maske auf - Nazis raus“ - gegen die Vereinnahmung und Geschichtsrevionismus durch alte und neue Rechte in Dresden

„Maske auf - Nazis raus " - GRÜNE stellen sich anlässlich des 76. Jahrestages der Bombardierung Dresdens der Vereinnahmung der Stadt durch Neonazis sichtbar, aber sicher entgegen.
 
Auch in Zeiten der Pandemie planen Neonazis, den 76. Jahrestag der Bombardierung Dresdens zum Anlass zu nehmen, in Dresden aufzumarschieren. Es ist davon auszugehen, dass dieses Spektrum auch für Coronaleugner*innen anschlussfähig ist.
 
Dazu erklärt Julia Günther, Sprecherin AG Neon (Neonazismus und neue Rechte), Kreisverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Dresden:
„Auch in Zeiten der Pandemie gilt es, sich den neonazistischen Umtrieben anlässlich des 13. Februar in Dresden sichtbar, aber sicher entgegenzustellen. Wir sind in der Pflicht zu zeigen, dass wir dieser Minderheit nicht die Deutungshoheit über unsere Stadt und ihre Geschichte überlassen.“
 
Tom Fabian Knebel, Grüne Jugend Dresden:
„Die geschichtsverdrehenden Inschriften auf dem Gedenkstein in Nickern ziehen nach wie vor Nazis an. Bald soll ein zusätzlicher Text das Denkmal in den Kontext der Entstehung setzen. Dies ist längst überfällig. Wir erwarten, dass der Text unmissverständlich klarstellt, dass die Inschrift auf einem verklärten Geschichtsverständnis beruht.“
 
Der Kreisverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN führt traditionell eine Kundgebung an der Trümmerfrau vor dem Dresdner Rathaus durch. Hintergrund dieser Versammlung ist es immer, den Platz mit einer überschaubaren Anzahl an Teilnehmer*innen vor der Nutzung und Vereinnahmung durch Nazis zu schützen. Ebendiese Aufgabe übernimmt die Grüne Jugend nunmehr bereits im dritten Jahr in Folge am Gedenkstein in Altnickern.
 
Veranstalter: Bündnis 90/Die Grünen Dresden /AG NEON
Samstag, 13.2., 13-19 Uhr
Ort: Denkmal Trümmerfrau, Neues Rathaus Dresden
Kundgebung unter dem Motto „Maske auf - Nazis raus“ gegen Vereinnahmung und Geschichtsrevionismus durch alte und neue Rechte
 
Veranstalter: Grüne Jugend Dresden
Samstag, 13.2., 11-19 Uhr
Ort: Gedenkstein, Dresden-Altnickern
Mahnwache der Grünen Jugend: Opfermythos beenden!
 
Beide Kundgebungen finden unter Beachtung der gesonderten Regelungen der aktuell geltenden Corona-Schutzverordnung statt. Es besteht Maskenpflicht, die Abstandregel von mindestens 1,50 m ist einzuhalten.


04.02.2021

Grüner Tisch digital: Demos in Dresden - was läuft falsch?

Dienstag, 09. Februar, 19.30 Uhr

Im November letzten Jahres haben wir alle mit Schrecken nach Leipzig zur großen Coronaleugnerdemo geschaut, im Dezember befürchteten wir, Ähnliches in Dresden erleben zu müssen. Doch es geschah etwas für Dresden ungewohntes: Die Coronapandemie und extrem hohe Fallzahlen in ganz Sachsen bewegten die Versammlungsbehörde dazu, die von einer rechtsoffenen, querdenkenden Versammlung ausgehende Gefahr als so gravierend einzuschätzen, dass sie untersagt wurde. Bitter, dass dieser Schritt so lange gedauert hat.

Doch was sind eigentlich die Rahmenbedingungen, unter denen die Versammlungsbehörde in Dresden ihre Entscheidungen bspw. zur Beauflagung von Veranstaltungen erteilt? Wo gibt es aus GRÜNER Perspektive Änderungs- oder Verbesserungsbedarf? Und was haben wir dieses Jahr für den 13. Februar zu erwarten?

All dies und natürlich vor allem eure Fragen wollen wir nächste Woche Dienstag (9. Februar) ab 19.30 Uhr bei unserem ersten GRÜNEN TISCH 2021 diskutieren. Mit dabei sein werden Stadträtin Andrea Mühle, Sprecherin für Zivilgesellschaft und Demokratie, sowie Sprecherin für Öffentliche Ordnung und Sicherheit und einer unserer Dresdner Landtagsabgeordneten, Valentin Lippmann, innenpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion. 

Wir freuen uns auf eure zahlreiche Teilnahme! Die Zugangsdaten gibt es am 5. Februar im Newsletter oder auf Anfrage bei uns in der Geschäftsstelle über Opens window for sending emailbuero(at)gruene-dresden.de


Wasser für die Bäume in der Stadt

Bäume leisten einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität in unseren Städten, zugleich leiden Stadtbäume in besonderem Maß unter dem Klimawandel. Regelmäßige Bewässerung wird zunehmend zur Voraussetzung, damit die Bäume Hitzeperioden und Trockenheit überstehen und den dadurch ausgelösten Belastungen durch Schädlingsbefall und Krankheiten widerstehen können. Jede regelmäßige Gießaktion – ob bei einem einzelnen Baum oder bei Gruppen oder ganzen Straßenzügen – ist eine wichtige Hilfe für unser städtisches Grün und damit auch für die Luft, die wir atmen.

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11.12.2020

Beschlüsse Mitgliederversammlung 09.12.2020

Auf unserer zweiten digitalen und insgesamt vierten Mitgliederversammlung haben wir nach insgesamt dreieinhalbstündiger Diskussion sechs Anträge behandelt und mit ein paar Änderungen beschlossen. Alle Beschlüsse könnt Ihr nun hier nachlesen.

Die Einbringungsvideos für den Antrag der AG Kultur (Dresdens Freie Szene schützen und krisenfest machen) und der Grünen Jugend (Bluten ist kein Luxus - Periodenarmut verhindern) findet Ihr weiterhin auf unserem YouTube-Kanal.

Zum ersten mal haben wir für unsere Abstimmungen die noch relativ neue Anwendung AbstimmungsGrün verwendet. In Kombination mit AntragsGrün für die ad-hoc-Arbeit an Änderungsanträgen hat alles technisch relativ reibungslos funktioniert.

Wir danken allen Antragsteller*innen, allen Diskutierenden und überhaupt allen Teilnehmer*innen dieser Mitgliederversammlung!


Mahnwache am Stolperstein von Felicia Glückmann

Am 02. Dezember 2019 wurden in Dresden 28 neue Stolpersteine verlegt. Damit wurde die Erinnerung an die Menschen, die einst an diesen Orten in unserer Stadt lebten, wieder lebendig. Der KV Dresden übernahm damals die Patenschaft für einen Stolperstein für Felicia Glückmann (geb. Elb) vor ihrem Wohnhaus auf der Tiergartenstraße.

In Gedenken an die Reichspogromnacht lädt die AG Neon am 9. November um 12:00 Uhr auf die Tiergartenstraße 8 ein, um an Felicia Glückmann zu erinnern. Gern können Kerzen und Blumen mitgebracht werden.

Weitere Informationen über Stolpersteine in Dresden findet Ihr auf den Seiten des Stolpersteine Dresden e.V.


01.11.2020

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Dresden solidarisch mit der LGBTIQ*-Community

Bündnis 90/Die Grünen in Dresden treten ein für ein friedliches und demokratisches Miteinander, gegen Menschenfeindlichkeit, Rassismus und Trans- und Homofeindlichkeit. Alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Geschlecht und ihrer sexuellen Orientierung müssen in unserer Gesellschaft frei und sicher leben können.

Vertreter*innen unseres Stadtvorstandes, unserer Stadtratsfraktion, unserer Landtagsfraktion und unserer AG QueerGrün nahmen heute an der Mahnwache des CSD Dresden e.V. teil, um gemeinsam ein Zeichen gegen LGBTIQ*-Feindlichkeit und gleichzeitig der Solidarität mit der LGBTIQ*-Community zu setzen.

Klemens Schneider, Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen in Dresden: „Der mutmaßlich islamistisch und homofeindlich motivierte Mord an Thomas L. erschüttert uns zutiefst. Das Grundrecht zu leben und zu lieben, wie und wen wir wollen, ist eine große Errungenschaft und Kern unserer freiheitlichen Gesellschaftsordnung. Männer, die Männer und Frauen, die Frauen lieben, sollen sich nie wieder verstecken müssen. Egal ob Hassverbrechen von rassistischen Rechtsextremen oder homophoben Islamitsten begangen werden, gegenüber politisch oder religiös motivierter Menschenfeindlichkeit darf es keine Toleranz geben.“

Kristina Krüger und Martin Sicker, Sprecher*innen der AG QueerGrün: "Die Ermordung eines schwulen Liebespaares in Dresden ist der tragische Tiefpunkt homophober Hasskriminaltität in Sachsen. Wir können nicht zulassen, dass die Sicherheitsbehörden länger wegschauen und schweigen. Nur wenn wir die Dinge beim Namen nennen, können wir verhindern, dass gesellschaftliche Minderheiten gegeneinander ausgespielt werden.“


26.10.2020

Herz statt Hetze 2020

Wir danken allen, die dabei waren!

Weitere Bilder gibt es hier.


Vergangenen Mittwoch haben wir für dieses Jahr letztmalig gemeinsam Bäume am Stresemannplatz bewässert.

Fast drei Monate lang konnten wir im Sommer und Frühherbst ohne Unterbrechung die 50 jungen Kastanien im Rondell um Spielplatz und Parkanlage einmal wöchentlich gründlich gießen. Mit Schubkarren und gefüllten Wassersäcken, Gießkannen und Kanistern, jeder Menge Muskelkraft und viel Spaß waren wir an 13 Terminen bei jedem Wetter im Einsatz, um die Jungbäume mit jeweils 60 bis 80 Liter Wasser zu versorgen.

Weitere Bilder gibt es hier.   Mehr »


07.10.2020

Regionalisierung des Kreisverbandes schreitet voran

Zu unserer großen Freude ist unser Kreisverband in den letzten Jahren stark gewachsen und wächst stetig weiter. Um auch angesichts größer werdender Mitgliederzahlen unserem basisdemokratischen Anspruch gerecht werden zu können, und jeder und jedem, die aktiv mitarbeiten möchte, die Chance zu geben, das zu tun, haben wir auf unserem Parteitag im November 2019 beschlossen, den Kreisverband stärker zu regionalisieren.

Mit der Satzungsänderung vom August 2020 wurden unsere Regionalgruppen, die teilweise auf Stadtbezirksebene, je nach Mitgliederdichte aber auch über Stadtbezirksgrenzen hinweg, arbeiten, mit mehr Rechten und einem größeren eigenen Handlungsspielraum ausgestattet.

Gestern hat mit unserer Hochlandrunde nun die erste Regionalgruppe auf der Grundlage der aktuellen Satzung Sprecher*innen gewählt und kann jetzt nach den neuen Regeln arbeiten.

Herzlichen Glückwunsch an Manuela Schott und Werner Neugebauer!


Der 3. Oktober ist ein Datum, das für uns nicht nur als einzelne Bürger*innen dieses Landes von großer Bedeutung ist, sondern auch für uns als Partei. Bündnis 90/Die Grünen gäbe es ohne dieses historische Ereignis nicht.

Gemeinsam mit der SPD Dresden wollten wir deshalb diesen 30. Tag der Deutschen Einheit würdig begehen und haben im Herbert-Wehner-Haus einen kleinen Empfang unter der Überschrift “Herausforderungen und Chancen - 30 Jahre Deutsche Einheit” organisiert.

Gemeinsam wollten die Stadtparteien von Bündnis 90/Die Grünen und SPD auf 30 Jahre Deutsche Einheit zurückschauen und dabei vor allem auch die aktuellen Herausforderungen in den Blick nehmen. Denn die Bundesrepublik Deutschland ist heute eine völlig andere als vor 30 Jahren.

Wir haben uns besonders gefreut, junge Redner*innen von Black Lives Matter, Fridays for Future, der Grünen Jugend und den Jusos für je einen Redebeitrag gewinnen zu können.   Mehr »


Am 3. Oktober ab 14.30 Uhr werden wir mit einem breiten demokratischen Bündnis aus Parteien und Initiativen auf dem Blauen Wunder Flagge gegen den an diesem Tag dort geplanten Aufmarsch der Heidenauer Wellenlänge zeigen.

Unter dem Motto „Buntes Wunder – Demokratiefest statt rechter Welle“ soll mit vielfältigen Reden und bunten kulturellen Beiträgen das Jubiläum der durch die Friedliche Revolution herbeigeführten Deutschen Einheit gefeiert werden.    Mehr »


Wir fordern die unverzügliche Evakuierung des Lagers in Moria. Wir schließen uns der Kundgebung der Seebrücke heute um 18.30 Uhr auf dem Dresdner Neumarkt an und rufen zu einer breiten Teilnahme der Dresdner Bevölkerung auf.

Die Lebensbedingungen der Menschen in Moria haben sich durch die Corona-Pandemie gravierend verschlechtert. Die hygienischen und infrastrukturellen Bedingungen vor Ort sind lebensgefährlich und aus humanitärer Sicht nicht mit unseren Grundwerten vereinbar.

Klemens Schneider, Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen in Dresden: “Das Feuer ist auch Folge der breiten Ignoranz gegenüber den unhaltbaren Zustände in den griechischen Lagern. Als Grüne haben wir uns auf allen politischen Ebenen für eine verstärkte Aufnahme von Geflüchteten aus Griechenland eingesetzt. Selbst die Aufnahme auch nur einer geringen Zahl von Geflüchteten wurde durch Bundesinnenminister Seehofer blockiert. Es braucht jetzt eine Allianz der Hilfsbereiten in Kerneuropa um dieses moralische Versagen zu korrigieren.   Mehr »


Eigentlich sollten in einer Mitgliederversammlung im März einige wichtige Beschlüsse für den Kreisverband mit persönlicher Abstimmung gefasst werden. Mit den Lockerungen der Infektionsschutzregelungen für Versammlungen konnten wir dies nun mit einigen Vorsichtsmaßnahmen nachholen.

Für unsere Mitgliederversammlung hatten wir Fest- und Plenarsaal inkl. Empore gebucht und die Technikabteilung hatte uns eine Videoübertragung zwischen den Sälen eingerichtet.

Was stand auf der Tagesordnung?   Mehr »


07.08.2020

#WirGießenDich

Neben der größer angelegten Nachbarschaftsinitiative zur Baumbewässerung am Stresemannplatz in Blasewitz, kümmern wir uns über das ganze Stadtgebiet verteilt um einzelne Bäume und hoffen, andere zu animieren, es uns gleichzutun.

Heute haben wir einen der der Bäume auf dem Wettiner Platz, vor dem Kraftwerk Mitte, mit zwei Gießsäcken ausgestattet und diese erstmals befüllt. Wir hoffen, dass weitere Anlieger des Platzes uns dabei unterstützen, die Säcke regelmäßig zu befüllen oder andere Bäume mit Gießsäcken ausstatten und sich um diese kümmern.

Aber auch jede*r Passant*in kann einen Beitrag leisten und mit Wasser (bitte tatsächlich nur Wasser!) aus mitgebrachten Trinkflaschen einen kleinen Beitrag leisten!

Weitere Informationen zu Stadtbäumen und Baumbewässerung haben wir hier für Euch zusammengestellt.


In Erinnerung an das Ende des II. Weltkriegs und die Befreiung Europas von der nationalsozialistischen Diktatur lesen Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen Dresden Texte aus Walter Kempowski, Das Echolot. Abgesang '45. Ein kollektives Tagebuch (© 2005 Albrecht Knaus Verlag, München, in der Verlagsgruppe Random House).

Im vierten und letzten Band des Echolotprojekts stellt Kempowski Zeitzeugenberichte der letzten Wochen des II. Weltkriegs – vom 20. April bis zum 8./9. Mai 1945 - zu einer Collage zusammen. Alliierte Soldatinnen und Soldaten kommen ebenso zu Wort wie Schriftsteller und Wissenschaftler im Exil, Kriegsberichterstatter*innen, SS-Leute, unbekannte Deutsche, Opfer ebenso wie Täter*innen.

Klemens Schneider, Sprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Dresden: „Die Befreiung vom Nationalsozialismus war die Grundlage für Frieden und Freiheit in großen Teilen Europas. 75 Jahre nach Kriegsende können immer weniger Menschen leibhaftig berichten, was Krieg und Totalitarismus in Deutschland bedeutet haben. Um so wichtiger wird es, dem 8. Mai einen festen Platz in unserer Erinnerungskultur zukommen zu lassen. Da dieses Jahr viele Veranstaltungen ausfallen müssen, möchten wir als Kreisverband einen digitalen Beitrag dazu leisten.“

Die Videos können über unseren YouTube-Kanal und unsere Facebook-Seite abgerufen werden.   Mehr »


Wir möchten euch auf den nächsten Weltweiten Klimastreik aufmerksam machen, der am Freitag, den 24.04. um 12 Uhr statt findet.

Der Global Strike von Fridays for future wird aus gegebenem Anlass diesmal etwas anders als gewohnt stattfinden. Die Gesellschaft soll während der Coronakrise die weltweite Klimakrise nicht aus den Augen verlieren und verdrängen.

Daher wird weiter gestreikt - im Netz, am Fenster und mit kreativen Aktionen auf den Straßen. Wir bitten euch, dem Aufruf von FFF Dresden zu folgen und mit zu streiken.   Mehr »


Wir GRÜNE haben uns in den vergangenen Wochen in Land und Kommunen dafür stark gemacht, dass die Grundrechtseinschränkungen nicht länger als unbedingt notwendig aufrecht erhalten werden.

Nach dem Entscheid des Bundesverfassungsgerichts, dass ein totales Versammlungsverbot nicht rechtens ist [1], war klar, dass auch die neue sächsische Rechtsverordnung, die seit dem 20. April gilt, in diesem Punkt angepasst werden muss. Das ist auch geschehen - §3 Abs. 3 der Verordnung besagt nun "Im Einzelfall können Ausnahmegenehmigungen auf Antrag insbesondere für Versammlungen im Sinne des Sächsischen Versammlungsgesetzes vom zuständigen Landkreis oder der zuständigen Kreisfreien Stadt erteilt werden, soweit dies aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist."   Mehr »


Unsere politische Arbeit in Zeiten von Covid-19

Die aktuelle pandemische Ausbreitung des Coronavirus erfordert bisher unbekannte Maßnahmen. Damit die Anzahl schwerer Verläufe der Covid-19-Erkrankung nicht die Kapazität unseres Gesundheitssystems übersteigt, ist es notwendig, die Ausbreitungsgeschwindigkeit zu verlangsamen.

Neben der Beachtung von Hygieneregeln wird dringend empfohlen, die Anzahl sozialer Kontakte vorübergehend zu reduzieren. Bei unseren Treffen kommen viele Menschen zusammen, die sich sonst nicht regelmäßig begegnen und damit wahrscheinlich auch nicht gegenseitig infizieren würden. Es ist unsere Verantwortung, Mitglieder zu schützen, die stärker als andere von der Krankheit gefährdet sind, und einen Beitrag zu Verlangsamung zu leisten. Der Stadtvorstand hat daher entschieden, alle nicht zwingend notwendigen Treffen und Veranstaltungen unseres Kreisverbands mindestens bis zum 19.4. abzusagen.

Auch wenn das öffentliche Leben in nächster Zeit etwas langsamer verläuft, gibt es viele Themen, die politisch weiter bearbeitet werden sollten. Wir schlagen unseren Mitgliedern daher vor, geeignete Termine als Telefon- oder Videokonferenzen abzuhalten und verstärkt kollaborative Onlinewerkzeuge zur Zusammenarbeit zu nutzen.

Unsere Geschäftsstelle wird weiterhin - vorläufig allerdings am besten per E-Mail - erreichbar sein.

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Als GRÜNE stehen wir für ein freies, demokratisches und vielfältiges Deutschland und werden diese rechtsextreme Hetze nicht unwidersprochen lassen. Wir rufen Euch daher zum lautstarken Protest mit "Nationalismus raus aus den Köpfen" auf dem Neumarkt auf.   Mehr »


GRÜNE fordern anlässlich des 75. Jahrestages der Bombardierung der Stadt Haltung gegen Neonazismus und eine progressive Erinnerungskultur in Dresden ein Der Kreisverband Dresden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN führt am Abend des 13. Februar an der Trümmerfrau vor dem Neuen Rathaus eine Mahnwache unter dem Titel "Tu was gegen Rechts - Demokratie stärken" durch. Lucie Hammecke, Versammlungsleiterin und Mitglied im Stadtverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Dresden: "Es ist wichtig an die Schrecken von Krieg und Gewaltherrschaft zu erinnern, unser Gedenken muss jedoch auch mit Blick in die Zukunft erfolgen. Wir danken allen, die ihre Verantwortung im Heute erkennen, annehmen und sich neuen und alten Nazis und deren Ideologie in den Weg stellen."   Mehr »


Heute zum Tag der Opfer des Nationalsozialismus, am 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz gedenken wir aller Menschen, die Opfer des NS-Regimes geworden sind. Auschwitz steht heute als Chiffre für den absoluten Zivilisationsbruch. Wir erinnern auch an die, die überlebt und erzählt haben. Ihre Erzählungen ernst zu nehmen, ist unser politischer Anspruch.

Stellvertretend für alle Überlebenden mahnt uns der 1987 verstorbene Überlebende des Konzentrationslager Auschwitz, Primo Levi: „Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen: darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben."   Mehr »


Heute tagte zum ersten Mal nach der Wahl die neue GRÜNE Landtagsfraktion Sachsen. Mit dabei waren auch unsere drei Dresdner GRÜNEN-Abgeordneten. Wir schauen mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf die Wahlergebnisse vom Sonntag.   Mehr »


02.09.2019

Wir sagen Danke für das beste Wahlergebnis für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN seit 1990!

Wir sagen Danke für das beste GRÜNE Wahlergebnis bei einer Landtagswahl in Dresden und Sachsen seit 1990.

In Dresden haben 16,9% aller Wähler*innen mit der Zweitstimme GRÜN gewählt und damit BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im ganzen Land gestärkt. Eine besondere Freude ist, dass wir im Wahlkreis 45 - Dresden 5 mit unserem Kandidaten Thomas Löser erstmals ein Direktmandat erringen konnten. Auch dafür herzlichen Dank!

Nun gilt es, dieses starke GRÜNE Ergebnis in den kommenden Monaten und Jahren in eine starke Politik für mehr Klimaschutz, Zusammenhalt und Menschlichkeit umzusetzen.


Ein Papier mit Kernprojekten für die kommende Stadtratsperiode haben heute Christiane Filius-Jehne, Fraktionsvorsitzende, Susanne Krause und Klemens Schneider, Sprecherin und Sprecher des Kreisverbands von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, vorgestellt.   Mehr »


27.05.2019

GRÜNE stärkste Kraft in Dresden: Wir sagen Danke!

Mit über 20 Prozent der Stimmen sind wir bei der Stadtratswahl in Dresden stärkste politische Kraft geworden. Das erfüllt uns mit Dankbarkeit und Demut zugleich. Wir verstehen das Ergebnis als Auftrag, uns noch stärker für Klimaschutz, eine Verkehrspolitik für alle, Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit in Dresden einzusetzen. Vielen Dank!

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