
23.10.13 –
Verbraucher dürfen nicht in Geiselhaft für Industriesubventionen genommen werden
Die von der DREWAG angekündigte Erhöhung der Strompreise ist aus Sicht der Dresdner GRÜNEN „weder sachlich geboten, noch ein akzeptables Signal,“ so der Vorsitzende der Dresdner GRÜNEN Michael Schmelich. Die Erhöhung der EEG-Umlage ist demnach keine nachvollziehbare Begründung, da die Steigerung von 5,277 auf 6,24 Cent überwiegend auf die günstigeren Einkaufspreise an der Leipziger Strombörse zurückzuführen sind. „Davon profitiert schließlich die DREWAG durch billigere Beschaffungskosten.“ Lediglich 0,13 Cent pro KW/h der Steigerung der EEG-Umlage hängt direkt mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien zusammen, der Rest ist durch sinkende Strompreise und die teils willkürlich gestiegenen Subventionen nach dem EEG-Gesetz für so genannte energieintensive Unternehmen hervorgerufen. „Die Verbraucher dürfen nicht für die verfehlte Subventionspolitik der alten Bundesregierung zur Kasse gebeten werden,“ so Schmelich, „zumal es für die Preiserhöhung an einer sachlichen Begründung fehlt. Von der DREWAG hätten wir uns mehr Verbraucherfairniss erwartet.“
"Wer mit Preiserhöhungen leichtfertig umgeht, und nicht transparent offen legt, wie sie begründet sind, torpediert bewusst oder unbewusst die notwendige Energiewende," so Schmelich abschließend.
Ein Krisenaktionsplan für spürbare Entlastung und langfristige Resilienz. Von Katharina Dröge und Franziska Brantner.
Wir laden euch herzlich zur ersten ordentlichen Sitzung dieses Jahres 2026 zum Diversitätsrat ein. Hier findet ihr alle wichtigen [...]
Mit den Maßnahmen des Entlastungspakets hat die Bundesregierung tief in der Mottenkiste gewühlt. Keine davon hilft der Bevölkerung [...]