GRÜNE Nordrunde

Das im Norden von Dresden gelegene Stadtbezirksamt Klotzsche ist zuständig für die Ortsteile Klotzsche, Hellerau, Rähnitz und Wilschdorf. Zur Grünen Nordrunde gehören außerdem die Mitglieder in Langebrück, Schönborn und Weixdorf.

Stadträtin: Ulrike Caspary

Stadtbezirksbeirät*innen Klotzsche: Renate Greuner, Andreas Weck-Heimann

Ortschaftsrät*innen Langebrück: Bert Kaulfuß, Margit Winkelmann

Koordination: Amone Scheffel, Norbert Engemaier

Kontakt: Amone Scheffel

Aktuelles

Langebrück: Aktion “Baumscheiben naturnah bepflanzen” wird verlängert

Seit nunmehr drei Jahren läuft in Langebrück die Aktion "Baumscheiben naturnah bepflanzen", in der engagierte Bürger*innen Patenschaften für Baumscheiben übernehmen, also dafür sorgen, dass sie nicht nur bepflanzt, sondern auch gepflegt werden. Eine der treibenden Kräfte der Initiative ist unsere Ortschaftsrätin in Langebrück, Margit Winkelmann.

Aktuell kümmern sich 20 Pat*innen um 22 Baumscheiben, sie werden fachlich begleitet durch eine Naturgartenplanerin und unterstützt von Mitarbeitern des Weixdorfer Bauhofs. Drei der Pat*innen sind Mitglieder der Ortsgruppe BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Langebrück, die immer bei den Pflegeeinsätzen dabei sind. Zusätzlich - ohne dass eine Patenschaft besteht - sind weitere Bündnisgrüne regelmäßig im Projekt aktiv.

Am 5. Oktober 2022 fand ein größerer Pflegeeinsatz mit Beratung durch die Fachfrau statt, durch den weitere Bedarfe festgestellt wurden.

Die Aktion wird durch die Ortschaft finanziert und kann durch einen aktuellen Beschluss zur Nachfinanzierung, die unsere Ortschaftsrät*innen Margit Winkelmann und Bert Kaulfuß im Nachgang zum Pflegeeinsatz Anfang Oktober beantragt hatten, auch in diesem Herbst weiter umgesetzt werden.

Weitere Informationen:

Sowohl der Heidebote als auch "Die Radeberger" haben über das Projekt berichtet, zuletzt in der Ausgabe vom 21. Oktober.

Hier findet Ihr den Artikel direkt.

Grüne in Langebrück: Kein Ausbau der Hauptstraße zu Lasten des Busverkehrs!

Die Ortsgruppe Langebrück der Dresdner Grünen begrüßt die Pläne zur Sanierung der Hauptstraße, sie ist ein Gewinn für Anwohner, Fußgänger und Busverkehr. Ein behutsames Vorgehen im denkmalgeschützten Kern ist dabei notwendig für den Erhalt des attraktiven Langebrücker Dorfkerns.
 
Durch einen aktuellen Beschluss des Stadtrates wird Langebrück erstmals seit der Eingemeindung ab Herbst 2021 von der DVB erschlossen. Die Langebrücker Grünen unterstützen selbstverständlich, dass der Bus auch zukünftig über die Hauptstraße fährt, schon jetzt durchfährt der Bus den Dorfkern. Eine Abkopplung vom neuen Busnetz ist nicht akzeptabel, denn an der Hauptstraße wohnen die Fahrgäste, nur so ist der direkte Umstieg am Bahnhof möglich. Die Langebrücker Grünen fordern nicht nur den Erhalt der Haltestelle am Spritzenhaus, sondern auch die Prüfung der Einrichtung zusätzlicher Haltestellen.

Für den Ausbau der Klotzscher Straße fordern die Langebrücker Grünen Untersuchungen der aktuellen Verkehrsströme. Der Beschluss ist aus dem Jahr 2005. Inzwischen hat sich viel verändert. Damals war das Unterdorf erheblich vom Ausweichverkehr von der A4 in Richtung des östlichen Dresdner Stadtgebietes belastet. So entstanden die Ausbaupläne der Klotzscher Straße. Der befürchtete Autobahnzubringerverkehr sollte über eine ausgebaute Klotzscher Straße das südliche Unterdorf umfahren.

Heute gibt es stattdessen die Anschlussstelle am Flughafen an der A4, der Gänsefuß ist gesperrt und damit die Verbindung zur Fischhausstraße, die S 177 wird ausgebaut und die direkte Verbindung zwischen A4 und die A17 verhindert auch Schleichverkehr durch Langebrück.

Welcher Verkehr soll dann noch um den Ortskern gelenkt werden? Und das auch noch zu Lasten des Busverkehrs auf der südlichen Hauptstraße?

Es gibt keine aktuellen Verkehrsuntersuchungen, die den dauerhaften Gewinn des Ausbaus der Klotzscher Straße für die Langebrücker belegen. Zahlen aus dem Jahr 2015 basieren nur auf Annahmen. Der Verkehr auf der Hauptstraße hat demnach sogar abgenommen. Wir Grünen wollen, dass Untersuchungen vor einem Beschluss durchgeführt werden und dass auch der Radverkehr berücksichtigt wird.

Christian Lindner, Mitglied der GRÜNEN Ortsgruppe Langebrück erklärt: “Vor einer Entscheidung über das Vorhaben halten wir konkret die Klärung folgender Fragen für erforderlich: Welche Verkehrsmengen rechtfertigen die vorliegende Planung? Wieso soll der Verkehr auf der nördliche Klotzscher Straße zunehmen, obwohl er tatsächlich auf der Hauptstraße abnimmt? Wird sich die Verkehrssituation nach dem Ausbau im Unterdorf verändern? Warum wird der Radverkehr bei der Planung Klotzscher Straße und der Hauptstraße nicht angemessen berücksichtigt? Hier fordern wir umfassende Informationen und wollen in Dialog mit betroffenen Bürger*innen treten.“
 
Ulrike Caspary, Sprecherin für Rad- und Fußverkehr der Stadtratsfraktion und wohnhaft in Klotzsche, ergänzt: “Wir wollen wissen, welchen echten Gewinn die Langebrücker vom Ausbau der Klotzscher Straße haben. Deshalb wollen wir, dass die Verwaltung untersucht, wie sich der Ausbau der Klotzscher Straße auf alle Verkehrsarten, auf den Naherholungswert und auf die Natur tatsächlich auswirkt. Im Stadtrat haben wir vor Kurzem die Führung der neuen Buslinie 78 durch die Hauptstraße beschlossen. Hier könnten Veränderungen der Bushaltestellen Verbesserungen für die Langebrücker Bevölkerung bringen. Wir schlagen vor, das gemeinsam mit der DVB zu planen."

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