
29.04.14 –
Der besonderen Bedeutung der Dresdner Frauenkirche auch als Mahnmal gegen Militarismus wird nach Ansicht der Dresdner GRÜNEN durch den morgigen „musikalischen Gottesdienst“ mit dem Wehrbereichsmusikkorps III konterkariert. Deshalb unterstützten die GRÜNEN ausdrücklich den Protest einiger kirchlicher und zivilgesellschaftlicher Initiativen gegen diese Veranstaltung.
Eva Jähnigen, Sprecherin des GRÜNEN Kreisverbandes und Abgeordnete des Sächsischen Landtages nennt das Vorhaben der Stiftung Frauenkirche im Zusammenwirken mit dem Sächsischen Minister des Inneren „instinktlos“. „Die Verantwortlichen hätten wissen müssen, dass eine unter militärischen Vorzeichen stehende Veranstaltung in der Frauenkirche nicht ohne Reaktion bleibt. Für viele Menschen ist das Auftreten einer zum militärischen Komplex gehörenden Einrichtung nur schwer mit der Frauenkirche und ihrer Geschichte zusammen zu bringen. Marschmusik hat in der Frauenkirche nichts zu suchen.“
Die GRÜNEN begrüßen, dass als Reaktion auf den bundesweiten Protest die Stiftung Frauenkirche zu einer anschließenden öffentlichen Diskussion eingeladen hat.
Nach der ersten Lesung des Gebäudemodernisierungsgesetzes ist klar: Dieser Gesetzentwurf aus dem Hause Reiche ist klimaschädlich, sozial [...]
Was die Bundesregierung unter dem Deckmantel einer „Pflegereform" vorlegt, verdient diese Bezeichnung kaum. Statt strukturelle Probleme [...]
Tausend Menschen. Acht Bühnen. Eine Frage: Wie machen wir Politik, die wieder Hoffnung weckt? IM/PULS 2026 war keine Konferenz - sondern ein [...]