Stadtrat beschließt Bewerbung für BUGA 2033

Plauener Grüne kümmern sich um bürgernahen, ökologischen Südpark

15.12.23 –

Die Stadt Dresden wird sich als Ausrichtungsort für die Bundesgartenschau (BUGA) im Jahr 2033 bewerben. Dies wurde am 14.12.2023 vom Dresdner Stadtrat entschieden (siehe Stadtratsbeschluss).

Unsere Stadtbezirksbeiräte in Plauen haben dabei per Ergänzungsantrag erreicht, dass bei der Planung für eine mögliche BUGA 2033 in Dresden die Interessen von Kindern und Jugendlichen durch frühzeitige und umfassende Beteiligungen berücksichtigt werden, und dass weitere Ticketmodelle für die BUGA entwickelt werden u.a. Familienkarten, in denen Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre erfasst sind, und preisgünstige kernzonenbezogene Dauerkartenmodelle. Eine Zertifizierung des Konzepts für eine BUGA 2033 in Dresden nach dem Eco-Management and Audit Scheme (EMAS) konnte leider nicht erreicht werden.

Die BUGA 2033 wird die Entwicklung des Stadtbezirkes Plauen erheblich beeinflussen, da die Gebiete des Südparks, der Bismarksäule und des Volksparks Räcknitz als Kernareale vorgesehen sind. Für uns Plauener Grüne ist die BUGA 2033 daher ein wichtiges Thema und wir haben in unserem Dresdner Kreisverband (KV) einen Beschluss vorbereitet (siehe KV-Beschluss), der klare Richtlinien für die Gestaltung der Plauener Gebiete durch die BUGA vorgibt. Wichtige Punkte des Beschlusses sind u.a. dass die landschaftliche Gestaltung der BUGA-Kernareale behutsam und nachhaltig erfolgen soll:

Vorhandene Wald-, Landwirtschafts- und Offenlandbereiche sind in die Gestaltung einzubinden und langfristig zu erhalten. Entsprechend sind thematische Freilandschauen mit tieferen Natureingriffen sowie Blumen-, Messe- und Veranstaltungshallen möglichst nicht in sensiblen Bereichen und nur auf versiegelten Flächen zu realisieren bzw. im Südpark auf das geringstnotwendige Mindestmaß zu begrenzen. Diese Anlagen sind auf das übergeordnete Planungsziel einer behutsamen, naturnahen Entwicklung abzustimmen und nötigenfalls ein Rückbau so vorzusehen, dass die Anforderungen an einen naturnahen Erholungsraum gewahrt bleiben.

Des Weiteren besagt der Beschluss, dass die Gestaltung der BUGA-Areale zur Bildung eines ökologischen Gesamtnetzes in Dresden beitragen soll:

Als BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordern wir eine stärkere Fokussierung auf den Ausbau und die Stärkung des bereits in früheren Landschaftsplänen der LH Dresden als gesamtstädtisches Planungsziel formulierten ökologischen Netzes. Das bedeutet, dass die Kernareale als Knoten mit den Komplementär- und Begleitflächen als wirksames, durchgängiges grünes/ökologisches Netz zu entwickeln sind.

Durch die BUGA-Areale verlaufen wichtige Plauener Radrouten. Der Beschluss unseres Kreisverbandes besagt hierzu, dass die Routen bei einer Umgestaltung der Areale sicher und angenehm bleiben müssen bzw. verbessert werden sollen. Die konkreten Auswirkungen der BUGA auf das Plauener Radnetz werden im Detail in unserer Zwischenbilanz (siehe Zwischenbilanz Radzielnetz) diskutiert.

Unsere grüne Stadtratsfraktion erwartet, dass die Bewerbung für die BUGA 2033 einen deutlichen Schub für die Entwicklung des Südparks bringen wird (siehe Grüne Fraktion).

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