Neuwahl der vakanten Sprecherin-Position bei den Dresdner GRÜNEN

Stadtparteitag am 24. Oktober entscheidet über Fortschreibung der Rathaus-Kooperation und diskutiert über Flucht und Asyl

23.10.15 –

Stadtparteitag am 24. Oktober entscheidet über Fortschreibung der Rathaus-Kooperation und diskutiert über Flucht und Asyl
 
Mit drei Schwerpunkten wird sich am morgigen Samstag der Stadtparteitag der Dresdner Grünen beschäftigen. Zum einen wird in einer Nachwahl des Kreisvorstandes die durch den Wechsel von Eva Jähnigen ins Rathaus vakant gewordene Sprecherinnenrolle neu gewählt. Für die Positionbewirbt sich die 33 jährige Diplom-Ingenieurin der Architektur Susanne Krause. Sie soll im Fall ihrer Wahl durch die Mitglieder die gemeinsame Doppelspitze mit Michael Schmelich (61) bilden, der noch für ein weiteres Jahr im Amt bleibt. Neben der Sprecherinnen-Rolle sind noch weitere drei Vorstandspositionen der DresdnerGrünen zu besetzen, nachdem Tina Siebeneicher und Dr. Wolfgang Deppe nach ihrer Mandatsübernahme im Stadtrat ihre Vorstandspositionen zur Verfügung gestellt haben und Susanne Krauses bisherige Vorstandsposition durch die Übernahme des Sprecherinnenamtes ebenfalls vakant wäre.
 
Mit  Marina Naprushkina wird ein spannender Gast  das Thema „Flucht und Asyl als Herausforderung an die Zivilgesellschaft“ beleuchten. Die aus Weißrussland stammende Künstlerin und Aktivisten engagiert sich in der „Nachbarschaftshilfe Moabit“ für Flüchtlinge. Sie ist u.a.  Autorin des Buches  „Neue Heimat?: Wie Flüchtlinge uns zu besseren Nachbarn machen“, aus dem sie Passagen auf dem Stadtparteitag lesen und über ihre Arbeit berichten wird.
 
Den dritten Schwerpunkt des Stadtparteitages wird die Diskussion um die Fortschreibung  gemeinsamer Projekte der Gestaltungsmehrheit aus LINKEN, GRÜNEN und SPD im Dresdner Rathaus bilden. In mehreren Mitgliederforen und einer Klausur der Stadtratsfraktion haben die Dresdner GRÜNEN darüber beraten, welche Ideen und Wünsche sie in die neu zu verhandelnde Kooperationsvereinbarung einbringen wollen. Herausgeschält haben sich dabei 17 Projekte, die mit den Partnern verhandelt werden und damit die Arbeitsschwerpunkte bis zum Ende der Amtszeit des Stadtrates 2019 bilden sollen. Am Ende soll der Stadtparteitag über das endgültige thematische Verhandlungsmandat der GRÜNEN befinden.
 
In der prall gefüllten Tagesordnung werden noch weitere Anträge zur Beratung anstehen, z.B. die Entwicklung eines Personalentwicklungskonzeptes und  eine Satzungsänderungen, die das Ziel verfolgt, die GRÜNEN Bürgermeister in die Arbeit der Partei einzubinden. Ein weiterer Antrag verfolgt das Ziel, durch ein Bündel von Maßnahmen Dresden in den Kreis der „Fair-Trade-Towns“ aufzunehmen.
 
Beim Stadtparteitag der GRÜNEN werden auch Vertreter von LINKEN und SPD Grußworte sprechen. Die Veranstaltung ist öffentlich und findet in der Zeit von 10 bis 17 Uhr im Gewerkschaftshaus (Schützenplatz) statt.

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